Medical Term Glossary
Plain-language explanations of the medical terms that appear on CT, MRI and X-ray reports — what each one means, when it matters, and what to ask your doctor.
B
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Bandscheibenvorfall
Ein kleiner Riss im Außenring einer Bandscheibe hat dem weichen Gallertkern erlaubt, an einer umschriebenen Stelle nach außen vorzudringen. Im Unterschied zur gleichmäßigen Vorwölbung handelt es sich hier um einen fokalen Vorsprung, der auf eine benachbarte Nervenwurzel drücken und Arm- oder Beinschmerzen, Kribbeln oder Schwäche entlang des Nervenverlaufs verursachen kann.
Also: Bandscheibenhernie, Bandscheibenprolaps, Bandscheibensequestrierung
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normal
Bandscheibenvorwölbung
Eine breite, gleichmäßige Ausweitung einer Bandscheibe über ihre normale Begrenzung hinaus. Die Bandscheibe bleibt dabei intakt – nichts ist eingerissen oder ausgetreten –, ihr äußerer Rand tritt jedoch etwas über die Ränder der benachbarten Wirbelkörper vor. Sehr häufig und oft ohne jegliche Beschwerden.
Also: Bandscheibenprotrusion, Bandscheibenwölbung, Diskusvorwölbung
D
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normal
Degenerative Veränderungen
Ein Sammelbegriff der Radiologie für den alltäglichen Verschleiß, der sich über ein Leben lang in der Wirbelsäule ansammelt: leicht abgeflachte Bandscheiben, kleine knöcherne Randwülste und eine leichte Verdickung der kleinen Wirbelgelenke. Äußerst häufig ab Mitte 30 und bei vielen Menschen ohne jegliche Rückenschmerzen zu finden.
Also: Degeneration, Spondylose, Verschleiß
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Dens axis
Ein kleiner, zahnförmiger Knochenfortsatz, der vom zweiten Halswirbel aufsteigt. Der darüber liegende Wirbel dreht sich um ihn, was das seitliche Kopfschütteln ermöglicht. Berichte nennen ihn häufig bei der Kontrolle des oberen Halses nach Verletzungen oder um zu bestätigen, dass der Knochen und seine Ausrichtung normal sind.
Also: C2-Dens, Dens, Dens des Axis
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Dornfortsatz
Der knöcherne Vorsprung, der an jedem Wirbel nach hinten zeigt und die tastbare Knochenreihe entlang der Wirbelsäule bildet. Muskeln und Bänder setzen daran an. Im Befund wird er oft als Orientierungspunkt genannt oder um nach einem Aufprall das Aussehen des Knochens zu beschreiben.
Also: Dornfortsätze, Processus spinosus, Rückenmarkfortsatz
F
K
L
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S
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Sakrum
Der Grundstein des Steißbeins — der große, dreieckige Knochen am Ende der Wirbelsäule, der zwischen den beiden Hüftbeinen eingekeilt ist. Er besteht aus verschmolzenen Wirbelkörpern und bildet die Rückwand des Beckens. Im Bericht benennt er meist schlicht die Lage eines Befunds am unteren Wirbelsäulenende oder im Becken hinten.
Also: Kreuzbein, Os sacrum, Steißbeinknochen
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Spinale Enge
Eine Verengung des knöchernen Kanals, in dem Rückenmark und Nervenwurzeln verlaufen. Die Einengung beengt die darin liegenden Strukturen und kann – je nach Höhe – Rückenschmerzen, Beinschmerzen, Taubheit oder Schwäche verursachen. Die meisten Fälle entwickeln sich langsam im Laufe des Lebens; der Schweregrad im Bild korreliert oft nur mäßig mit den tatsächlichen Beschwerden.
Also: Einengung des Wirbelkanals, Rückenmarkskanal Verengung, Spinalkanalstenose
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warning
Spondylolisthese
Einer der Wirbelknochen ist gegenüber dem darunter liegenden nach vorne, hinten oder seitlich verschoben, sodass der Wirbelsäulenstapel nicht mehr exakt ausgerichtet ist. Die Verschiebung ist oft klein und stabil, kann aber bei größerem Ausmaß den Spinalkanal einengen oder eine Nervenwurzel einklemmen und Rückenschmerzen oder Beschwerden, die ins Bein ausstrahlen, verursachen.
Also: Anterolisthese, Retrolisthese, Wirbelgleiten
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normal
Spondylose
Ein Sammelbegriff für den langsamen, altersbedingten Verschleiß der Wirbelsäule – austrocknende Bandscheiben, kleine Knochenzacken und steifere Gelenke. Sie ist das Rücken-Äquivalent von grauen Haaren: nach der Lebensmitte nahezu allgemein vorhanden, häufig auf den Aufnahmen von Menschen, die sich völlig wohl fühlen, und in der Regel eine Beschreibung normaler Alterung und keine Krankheit.
Also: Wirbelsäulenarthrose, Wirbelsäulenverschleiß, degenerative Bandscheibenerkrankung
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Steißbein
Das kleine, dreieckige Ende ganz unten an der Wirbelsäule, knapp unterhalb des Kreuzbeins. Es besteht aus einigen wenigen verschmolzenen kleinen Wirbeln. Im Bericht bezeichnet das Wort meist die unterste Spitze der Wirbelsäule und ist zunächst reine Anatomie.
Also: Coccygis, Coccyx, Os coccygis
W
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Wirbel
Ein einzelner Wirbelknochen — einer der kleinen, aufeinander gestapelten Knochen, die die Wirbelsäule bilden. Sie haben etwa 33 davon, die vom Schädelboden bis zum Steißbein verlaufen. Im Befund bezeichnet er schlicht eine Ebene der Wirbelsäule, wie eine Hausnummer einen Punkt entlang einer Straße markiert.
Also: Rückenwirbel, Rückgratwirbel, Vertebra
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Wirbelgelenk (Facettengelenk)
Eines der kleinen paarigen Gelenke an der Rückseite jeder Wirbelsäulenetage, die je zwei benachbarte Wirbelkörper miteinander verbinden. Sie steuern und begrenzen die Bewegung – Beugung, Drehung, Rückneigung – und tragen gemeinsam mit der vorderen Bandscheibe die Last. Wie jedes Gelenk im Körper können sie im Laufe der Zeit Verschleißzeichen zeigen.
Also: Facette, Facettenarthropathie, Facettengelenke
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Wirbelkörper
Der feste, lasttragende Vorderteil jedes Wirbelknochens. Es ist der kompakte, zylinderförmige Abschnitt eines Wirbels, der das Körpergewicht trägt, mit Bandscheiben als Polster zwischen je zweien. Im Befund wird damit lediglich angegeben, in welchem Teil des Wirbelknochens sich ein Befund befindet.
Also: Corpus vertebrae, Wirbelkörper, Wirbelkörper der Wirbelsäule
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Wirbelkörper-Endplatte
Die flache Ober- und Unterseite jedes Wirbelkörpers, wo der Knochen an die Bandscheibe zwischen zwei Wirbeln grenzt. Diese dünnen Knochen- und Knorpelplatten verankern die Bandscheibe und ermöglichen den Nährstofftransport in sie hinein. Berichte erwähnen sie häufig, wenn Verschleiß, Höhenminderung oder Veränderungen neben einer Bandscheibe beschrieben werden.
Also: Bandscheiben-Endplatte, Deckplatte, Endplatte
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