Medical Term Glossary
Plain-language explanations of the medical terms that appear on CT, MRI and X-ray reports — what each one means, when it matters, and what to ask your doctor.
A
-
urgent
Aortendissektion
Ein Einriss in der Innenschicht der Aorta, der Hauptschlagader des Körpers, durch den sich Blut zwischen die Wandschichten drängt und diese auseinandertreibt. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der sofortige Krankenhausbehandlung erfordert – auch wenn ein Befund sie als begrenzt, stabil oder chronisch beschreibt.
Also: Aortenaneurysma mit Dissektion, Aortenriss, Dissektion Typ A
-
urgent
Appendizitis (Blinddarmentzündung)
Eine Entzündung des Wurmfortsatzes, eines kleinen Anhängsels am Dickdarm, meist ausgelöst durch eine Verstopfung, die Bakterien im Inneren ungehindert vermehren lässt. Sie zählt zu den häufigsten Ursachen für eine notfallmäßige Bauch-CT und muss in der Regel zügig behandelt werden, um einen Durchbruch zu verhindern.
Also: Blinddarmentzündung, Wurmfortsatzentzündung, akute Appendizitis
-
warning
Aszites
Eine übermäßige Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle, dem Raum um Darm und Organe herum. Geringe Mengen können in bestimmten Situationen normal sein; größere Mengen deuten fast immer auf eine Erkrankung der Leber, des Herzens, der Nieren oder des Bauchfells hin. Die zugrundeliegende Ursache ist entscheidender als die Flüssigkeit selbst.
Also: Abdominalerguss, Bauchhöhlenerguss, Bauchwasser
-
Atherosklerose (Gefäßverkalkung)
Verhärtung und Verengung der Arterienwände durch fett- und kalkhaltige Ablagerungen, die sich über Jahre hinweg im Inneren der Gefäße bilden, oft zufällig entdeckt bei einer Bauch-CT aus ganz anderem Anlass. Es handelt sich um eine äußerst häufige Alterserscheinung, die eher das kumulative Herz-Kreislauf-Risiko widerspiegelt als ein akutes Problem im Bauchraum selbst.
Also: Aortenverkalkung, Arterienverkalkung, Arteriosklerose
B
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urgent
Bauchaortenaneurysma
Eine Aussackung in der Wand der Aorta, der Hauptschlagader des Körpers, an der Stelle, wo sie durch den Bauchraum verläuft. Radiologen messen die Breite der Aorta bei jeder Bauch-CT oder -MRT und vermerken, ob sie normal ist – der Begriff taucht deshalb oft auch dann im Befund auf, wenn gar kein Aneurysma vorliegt.
Also: Aortenaneurysma, Aortenektasie, Aortenerweiterung
-
Bosniak-Klassifikation
Ein Einstufungssystem, mit dem Radiologen Nierenzysten anhand ihres Erscheinungsbilds im CT oder MRT danach ordnen, wie wahrscheinlich es sich um Krebs handelt. Die Kategorien reichen von I (einfach, harmlos) über II, IIF, III bis IV (Merkmale, die Anlass zur Sorge geben). Sie hilft zu entscheiden, ob eine Zyste ignoriert, beobachtet oder weiter abgeklärt wird.
Also: Bosniak IIF, Bosniak III, Bosniak-Kategorie
C
D
-
urgent
Darmperforation
Ein Loch, das sich durch die gesamte Dicke der Darm- oder Magenwand geöffnet hat und Gas sowie Darminhalt in die Bauchhöhle austreten lässt. Es handelt sich um einen der echten Notfälle in der Bildgebung, der meist sofort operiert werden muss, weshalb Radiologen bei freier Luft auf einer Aufnahme unverzüglich danach suchen.
Also: Darmdurchbruch, Darmriss, Darmwandperforation
-
urgent
Darmverschluss
Eine Blockade, die verhindert, dass Nahrungsbrei, Flüssigkeit und Darmgas wie gewohnt durch den Darm transportiert werden. Der Darmabschnitt oberhalb der Engstelle staut sich mit Flüssigkeit und Luft – genau das ist im Bild sichtbar. In nahezu allen Fällen ist rasches ärztliches Handeln erforderlich, manchmal auch eine dringende Operation.
Also: Darmobstruktion, Darmstauung, Dickdarmileus
-
warning
Divertikulitis
Eine Entzündung oder Infektion eines der kleinen Ausstülpungen, die sich in der Darmwand bilden können. Typisch sind Schmerzen im linken Unterbauch, oft begleitet von Fieber. Die CT ist das übliche Verfahren, um dies zu bestätigen und Komplikationen wie einen Abszess auszuschließen. Die meisten leichten Fälle bessern sich mit Behandlung.
Also: Dickdarmdivertikulitis, Divertikelentzündung, Divertikelkrankheit
-
normal
Divertikulose
Kleine Ausbuchtungen, die sich aus der Wand des Dickdarms nach außen wölben, meist im unteren linken Abschnitt. Nach der Lebensmitte sehr häufig, verursachen sie in der Regel keine Beschwerden und werden meist zufällig bei einer Bildgebung oder Darmspiegelung entdeckt. Problematisch wird es erst, wenn sich eine dieser Ausbuchtungen entzündet oder zu bluten beginnt.
Also: Darmausbuchtungen, Dickdarmausbuchtungen, Dickdarmdivertikel
-
Duodenum
Der erste, C-förmige Abschnitt des Dünndarms, der direkt auf den Magen folgt. Er nimmt den Mageninhalt auf und vermischt ihn mit Gallen- und Pankreassaft, um die Verdauung einzuleiten. Sein Name leitet sich von einer alten Maßeinheit von zwölf Fingerbreiten ab, die seiner Länge entspricht. Berichte nennen es häufig, um einen Befund im Oberbauch zu lokalisieren.
Also: C-Schlinge des Dünndarms, Duodenalschlinge, Duodenalsegment
E
F
-
warning
Fettgewebsimbibierung
Feine, schleierartige Streifen innerhalb einer Fettschicht im CT, die deren normalerweise glatte, dunkle Erscheinung ersetzen. Sie zeigen an, dass etwas in der Nähe – ein Organ, die Darmwand, der Blinddarm – entzündet oder gereizt ist, und weisen Radiologen den Weg zur Ursache, ohne selbst eine Diagnose zu sein.
Also: Fettgewebsschleier, Fettgewebstrübung, Stranding
-
normal
Fokal noduläre Hyperplasie (FNH)
Eine gutartige Wucherung aus normalen Leberzellen, die einen scharf begrenzten Knoten in ansonsten gesundem Lebergewebe bildet. Sie ist die zweithäufigste gutartige Leberveränderung, tritt vor allem bei Frauen im gebärfähigen Alter auf und entwickelt sich weder zu Krebs noch braucht sie meist eine Behandlung.
Also: FNH, FNH-Leberläsion, fokal noduläre Hyperplasie der Leber
G
-
Gallenblase
Ein kleiner, birnenförmiger Hohlraum unter der Leber, der die Galle speichert und konzentriert – eine grünliche Flüssigkeit, die die Leber zur Fettverdauung produziert. Nach einer fetthaltigen Mahlzeit wird die Galle in den Dünndarm abgegeben. Menschen können ohne die Gallenblase normal leben, wenn sie entfernt werden muss; das ist einer der häufigsten Bauchoperationen.
Also: Cholezystis, Gallenblase, Gallenspeicher
-
normal
Gallengrieß
Eingedickte, körnige Galle, die sich in der Gallenblase absetzt, statt gleichmäßig zu fließen, häufig als geschichtetes Material im Ultraschall, CT oder MRT sichtbar. Meist handelt es sich um einen vorübergehenden, gutartigen Befund im Zusammenhang mit Fasten, Schwangerschaft oder Krankheit, der sich oft von selbst wieder auflöst.
Also: Gallenblasenschlamm, Gallensediment, Mikrolithiasis
-
warning
Gallensteine
Kleine, verhärtete Ablagerungen, die sich in der Gallenblase – dem kleinen birnenförmigen Gallenspeicher unter der Leber – bilden. Viele Menschen haben Gallensteine, ohne es zu wissen, und ein stiller Stein erfordert oft keine Behandlung. Medizinisch bedeutsam werden sie erst, wenn sich einer bewegt, einen Gallengang verschließt oder eine Entzündung auslöst.
Also: Cholelithiasis, Cholezystolithiasis, Gallengangssteine
-
warning
Gallenwegserweiterung
Eine Weitung der kleinen Gänge, die Galle von der Leber in den Darm transportieren. In der Regel deutet sie darauf hin, dass ein Hindernis den Galleabfluss behindert – ein Stein, eine Engstelle, eine entzündete Bauchspeicheldrüse oder, seltener, eine Raumforderung. Lage und Ausmaß der Erweiterung zeigen, wo weiter gesucht werden sollte.
Also: Choledochuserweiterung, Galleabflussstörung, Gallengangserweiterung
-
Gastrisch
Alles, was den Magen betrifft. Es ist schlicht das medizinische Adjektiv für den Bezug zum Magen, vom griechischen Wort für Magen. Allein trägt es keine gute oder schlechte Bedeutung – es gibt nur an, welches Organ betroffen ist. Das zugehörige Substantiv, etwa Wand oder Falten, ist das Entscheidende.
Also: Gastral, Magen, Magen-
H
-
Harnleiter
Je ein dünner Muskelschlauch auf jeder Seite, der Urin von der Niere zur Blase transportiert. Sanfte Kontraktionswellen drücken den Urin voran. Es gibt je einen pro Niere. Im Befund werden die Harnleiter häufig erwähnt, um einen unauffälligen Befund zu bestätigen oder einen Stein entlang ihres Verlaufs zu lokalisieren.
Also: Harnröhrchen, Nierenschlauch, Ureter
-
Harnleiterschiene
Ein dünner, flexibler Schlauch, der im Harnleiter platziert wird, damit der Urin trotz Verengung oder drohender Blockade weiter von der Niere zur Blase fließen kann. Auf CT-Bildern erscheint er als geschwungene Linie mit je einem eingerollten Ende in der Niere und in der Blase.
Also: DJ-Katheter, Doppel-J-Katheter, Harnleiterstent
-
Hepatische Flexur
Die scharfe Biegung des Dickdarms im rechten Oberbauch, direkt unter der Leber, wo der aufsteigende Kolonschenkel in den quer verlaufenden Abschnitt übergeht. Hepatisch bezieht sich auf den nahen Nachbarn Leber. Berichte nennen sie häufig, um einen Befund an dieser Ecke des Dickdarms zu lokalisieren.
Also: Dickdarmbiegung rechts oben, Flexura coli dextra, hepatische Kolonflexur
-
warning
Hepatomegalie
Eine vergrößerte Leber, die über dem erwarteten Größenbereich für die jeweilige Bildgebung liegt. Es handelt sich um einen beschreibenden Befund und keine eigenständige Diagnose – erst die zugrunde liegende Ursache, von der Fettleber über Infektionen bis zu Herz- oder Bluterkrankungen, bestimmt das weitere Vorgehen.
Also: Leberschwellung, Lebervergrößerung, große Leber
-
warning
Hydronephrose
Eine Aufweitung einer oder beider Nieren, verursacht durch Harn, der nicht ordnungsgemäß abfließen kann. Die aufgestaute Flüssigkeit dehnt das Nierenbecken-Kelch-System aus, was im Bild deutlich sichtbar ist. Die Ursache ist wichtiger als die Schwellung selbst – Nierensteine, verengte Harnleiter und eine vergrößerte Prostata sind typische Auslöser.
Also: Harnabflussstörung, Harnstau, Nierenbeckenerweiterung
-
warning
Hydroureter
Krankhafte Erweiterung des Harnleiters, der den Urin von der Niere zur Blase transportiert. Fast immer tritt dieser Befund gemeinsam mit einer gestauten Niere auf, und beide Befunde zusammen deuten auf ein Hindernis oder eine Verlangsamung des Urinabflusses irgendwo entlang der Harnwege hin.
Also: Harnleiterdilatation, Harnleitererweiterung, Ureterektasie
I
J
K
L
-
normal
Leberhämangiom
Ein gutartiges Geflecht aus Blutgefäßen in der Leber, die häufigste gutartige Lebervergrößerung in der Bildgebung. Es wird meist zufällig entdeckt, verursacht keine Beschwerden und entwickelt sich in den allermeisten Fällen weder zu Krebs noch erfordert es eine Behandlung.
Also: Blutschwamm Leber, Hämangiom der Leber, Leberangiom
-
warning
Leberverfettung (Hepatische Steatose)
Überschüssiges Fett, das in den Zellen der Leber gespeichert ist. Sie ist sehr häufig, verursacht oft keine Symptome und wird in der Regel zufällig bei einer Bildgebung aus einem anderen Grund entdeckt. Das Ausmaß der Verfettung und der Grund dafür – Ernährung, Gewicht, Alkohol oder bestimmte Medikamente – bestimmen die klinische Relevanz.
Also: Fett in der Leber, Fettleber, Fettlebererkrankung
-
normal
Leberzyste
Ein kleiner, flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Lebergewebe. Die große Mehrzahl ist harmlos, angeboren und bleibt ein Leben lang unauffällig. Viele Menschen wissen nichts davon – sie werden in der Regel zufällig bei einer Untersuchung aus einem völlig anderen Grund entdeckt und verursachen selten Beschwerden.
Also: Gallengangszyste, Leberzyste, Zyste in der Leber
M
N
-
normal
Nabelhernie
Eine Vorwölbung entsteht, wenn sich ein kleiner Teil Fettgewebe oder Darm durch eine Schwachstelle der Bauchmuskulatur nahe dem Bauchnabel drängt. Sie kommt bei Erwachsenen häufig vor, besonders in der Schwangerschaft oder bei Übergewicht, und wird meist als weiche Beule bemerkt, nicht erst durch Bildgebung entdeckt.
Also: Hernia umbilicalis, Nabelbruch, Nabelvorwölbung
-
normal
Nebenmilz (Milzknötchen)
Ein kleines zusätzliches Stück Milzgewebe, getrennt von der eigentlichen Milz, aber genauso aufgebaut und ebenso harmlos. Sie entsteht schon vor der Geburt bei etwa jedem zehnten Menschen und wird meist zufällig in der Nähe der Milz entdeckt, kann aber gelegentlich mit einem Lymphknoten oder Tumor verwechselt werden.
Also: Milzknötchen, Splenunculus, akzessorische Milz
-
Nebenniere
Ein kleines, dreieckiges Hormonorgan, das jeweils auf der Oberseite einer Niere sitzt. Die Nebenniere produziert Stresshormone wie Kortisol und Adrenalin sowie Substanzen, die Salz-, Wasser- und Blutdruckhaushalt regulieren. Zufallsbefunde in diesem Bereich sind sehr häufig und überwiegend gutartig.
Also: Drüse über der Niere, Glandula suprarenalis, Nebennieren
-
normal
Nebennierenadenom
Eine häufige, gutartige Neubildung in der Nebenniere, dem kleinen hormonproduzierenden Organ oberhalb jeder Niere. Es ist einer der häufigsten Zufallsbefunde bei Bauch-CT und -MRT und in den allermeisten Fällen harmlos, ohne Einfluss auf den Hormonhaushalt.
Also: Adenom der Nebenniere, Nebenniereninzidentalom, Nebennierenknoten
-
urgent
Nierenraumforderung
Ein Bereich in der Niere, der anders aussieht als das umgebende gesunde Gewebe und sich anhand der Bildgebung allein noch nicht eindeutig als gutartig oder bösartig einstufen lässt. Es ist eine vorläufige Beschreibung, die verwendet wird, bis weitere Untersuchungen oder eine Biopsie klären, um was es sich bei dem auffälligen Bereich tatsächlich handelt.
Also: Nierengeschwulst, Nierenläsion, Nierentumor
-
warning
Nierensteine
Harte Mineralablagerungen, die sich in der Niere bilden und in den Harnleiter zur Blase wandern können. Kleine Steine gehen oft unbemerkt ab; größere können den Urinfluss blockieren und starke, krampfartige Schmerzen im Rücken oder in der Flanke auslösen. Die CT ist die empfindlichste Methode, um sie nachzuweisen.
Also: Harnleiterstein, Harnstein, Nephrolithiasis
-
urgent
Nierenzellkarzinom
Die häufigste Form von Nierenkrebs bei Erwachsenen, die aus den Zellen der winzigen Filterkanälchen der Niere entsteht. Oft wird sie zufällig bei einer Untersuchung entdeckt, die aus einem ganz anderen Grund durchgeführt wurde, und viele Fälle werden früh erkannt, in einem Stadium, in dem sie durch eine Operation gut behandelbar sind.
Also: Hypernephrom, Nierenkarzinom, Nierenkrebs
-
normal
Nierenzyste
Ein kleiner, flüssigkeitsgefüllter Sack im Inneren der Niere. Die meisten sind harmlos, entstehen still mit zunehmendem Alter und werden zufällig bei einer Aufnahme aus einem anderen Grund entdeckt. Die Aufgabe des Radiologen ist es, die einfache, gutartige Art von der seltenen komplexeren Art zu unterscheiden, die genauer untersucht werden muss – und meistens handelt es sich um die einfache Art.
Also: Nierenzyste, Zyste an der Niere, einfache Nierenzyste
P
-
urgent
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
Eine Schwellung und Reizung der Bauchspeicheldrüse, dem Organ hinter dem Magen, das Verdauungsenzyme und Insulin bildet. Sie verursacht plötzliche, starke Bauchschmerzen und erfordert meist rasche ärztliche Behandlung. Die meisten Fälle bessern sich mit Therapie, schwere oder wiederholte Schübe können jedoch bleibende Schäden hinterlassen.
Also: Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung akut, Pankreasentzündung
-
urgent
Pneumoperitoneum (freie Luft)
Luft in der Bauchhöhle, wo eigentlich keine sein sollte. Normalerweise bleibt Luft in Magen und Darm; findet man sie frei in dem umgebenden Raum, bedeutet das fast immer, dass ein Loch in der Darmwand sie hat entweichen lassen. Dies wird fast immer als Notfall behandelt, da die zugrunde liegende Leckstelle umgehend versorgt werden muss.
Also: Perforationsbefund, freie Luft, freie Luft im Bauch
R
-
urgent
Raumforderung der Bauchspeicheldrüse
Ein Bereich mit abnormalem Gewebewachstum in der Bauchspeicheldrüse, der sich auf CT oder MRT als abgrenzbarer Knoten zeigt. Er kann von einer flüssigkeitsgefüllten Zyste bis zu einem soliden Wachstum reichen, und obwohl manche Ursachen gutartig sind, wird dieser Befund ernst genommen und meist weiter abgeklärt.
Also: Bauchspeicheldrüsentumor, Pankreasläsion, Pankreasneoplasie
-
Rektum
Der letzte gerade Abschnitt des Dickdarms, der tief im Becken kurz vor dem After liegt. Es hält den Stuhl bis zur Entleerung zurück und signalisiert den Stuhldrang. Berichte nennen es häufig, um Befunde im untersten Darmabschnitt zu lokalisieren oder zu bestätigen, dass es normal aussieht.
Also: Mastdarm, Rektumabschnitt, letzter Darmabschnitt
S
-
Sigmoid
Die S-förmige letzte Schlinge des Dickdarms im linken Unterbauch, kurz vor dem Rektum. Es speichert geformten Stuhl bis zur Entleerung. Sein Name kommt vom griechischen Buchstaben Sigma wegen seiner Kurvenform. Berichte nennen es häufig, um Befunde in diesem Dickdarmabschnitt zu lokalisieren.
Also: Beckendarm, Colon sigmoideum, S-förmiger Dickdarm
-
Splenektomie
Die operative Entfernung der Milz, meist nach einer Verletzung, bei bestimmten Bluterkrankungen oder im Rahmen einer Krebsbehandlung. Taucht der Begriff im Befundbericht auf, bedeutet das meist nur, dass die Milz bereits entfernt wurde – ein normaler, erwarteter Befund und kein neues Problem.
Also: Milzentfernung, Milzentfernungsoperation, Milzresektion
-
warning
Splenomegalie
Eine vergrößerte Milz – das kleine, faustgroße Organ unter den Rippen auf der linken Seite. Es ist ein Zeichen, keine Diagnose: Die Milz wächst als Reaktion auf viele verschiedene Ursachen, von einer kürzlichen Virusinfektion bis zu einer langbestehenden Lebererkrankung oder einem Blutleiden. Der Grund für die Vergrößerung ist entscheidend.
Also: Milzschwellung, Milzvergrößerung, Milzvergrößerung im Bild
Z
-
warning
Zwerchfellbruch
Ein Teil des Magens rutscht durch das Zwerchfell nach oben in den Brustraum, durch dieselbe Öffnung, durch die normalerweise die Speiseröhre verläuft. Es ist ein sehr häufiger Befund, oft ohne jeden Bezug zu Beschwerden, und zählt zu den führenden Ursachen für Sodbrennen und Reflux.
Also: Hiatushernie, Magenhernie, Speiseröhrenbruch
-
Zäkum
Der erste, beutelförmige Abschnitt des Dickdarms, der rechts unten im Bauch liegt, wo der Dünndarm einmündet. Der Appendix hängt daran. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für blind ab, da es sich um einen Blindsack handelt. Im Bericht wird es häufig genannt, um einen Befund im rechten Unterbauch zu lokalisieren.
Also: Blinddarmbereich, Caecum, Dickdarmanfang
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