Medical Term Glossary
Plain-language explanations of the medical terms that appear on CT, MRI and X-ray reports — what each one means, when it matters, and what to ask your doctor.
B
D
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H
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Hirnstamm
Der stielartige untere Abschnitt des Gehirns, der das Großhirn mit dem Rückenmark verbindet. Er steuert lebenswichtige automatische Funktionen wie Atmung, Herzfrequenz, Blutdruck, Schlucken und den Wachheitszustand. Bei jeder Gehirnuntersuchung wird er sorgfältig beurteilt, weil selbst kleine Veränderungen hier erhebliche Folgen haben können.
Also: Hirnstiel, Mittelhirn Pons Medulla, Truncus cerebri
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Hirnventrikel
Die vier miteinander verbundenen, flüssigkeitsgefüllten Kammern im Zentrum des Gehirns. Sie produzieren und zirkulieren die klare Polsterflüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umspült. Ihre Größe und Form werden in Aufnahmen routinemäßig beurteilt, da Veränderungen auf Schwellung, Blockade oder natürliche Schrumpfung des umgebenden Gewebes hinweisen können.
Also: Hirnflüssigkeitskammern, Liquorräume, Seitenventrikel
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warning
Hirnödem
Eine Flüssigkeitsansammlung im oder um das Hirngewebe, die einen Bereich des Gehirns im Bild geschwollen erscheinen lässt. Es ist eine Reaktion auf viele mögliche Ursachen – eine Prellung, ein Schlaganfall, eine Infektion, ein Tumor oder eine Operation – und keine eigenständige Diagnose. Ausmaß und Ursache entscheiden, wie ernst der Befund ist.
Also: Gehirnödem, Hirngewebeschwellung, Hirnschwellung
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warning
Hydrozephalus
Eine Ansammlung von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit in den Flüssigkammern des Gehirns, die diese größer als normal erscheinen lässt. Er kann sich langsam entwickeln oder rasch eintreten; die Ursache ist weit entscheidender als der Begriff selbst. Die Behandlung reicht von regelmäßiger Beobachtung bis zu einer kleinen operativen Drainage – je nachdem, wie viel Druck die überschüssige Flüssigkeit erzeugt.
Also: Liquorstau, NPH, Ventrikulomegalie
I
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urgent
Infarkt
Ein Bereich des Hirngewebes, der durch Unterbrechung der Blutversorgung – meist durch eine verstopfte Arterie – geschädigt wurde oder abgestorben ist. Im Bild erscheint er als ein Gewebeareal, das anders aussieht als seine gesunde Umgebung. Größe und Lage bestimmen das Symptomspektrum und die Reaktion des Behandlungsteams.
Also: Gewebetod, Hirnschlag, Infarktion
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Intrakraniell
Ein Adjektiv, das „innerhalb des Schädels" bedeutet. Es beschreibt den Ort eines Befunds – einer Struktur, eines Befundes oder eines Prozesses – und nicht, um was es sich handelt oder ob es ein Problem darstellt. Das Wort erscheint ständig in Hirnberichten, weil Radiologen es verwenden, um zu zeigen, wo sich etwas befindet.
Also: im Schädelinneren, innerhalb der Schädelhöhle, innerhalb des Schädels
-
urgent
Intrakranielle Blutung
Blut, das innerhalb des Schädels ausgetreten ist – entweder ins Hirngewebe selbst oder in einen der Schutzräume darum herum. Dieser Befund ist wichtig und zeitkritisch, weil frisches Blut Platz beansprucht, den das Gehirn nicht entbehren kann. Genaue Lage, Größe und Ursache bestimmen, wie dringlich die Behandlung ist.
Also: Blutung im Gehirn, Einblutung im Schädel, Hirnblutung
K
M
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warning
Masseneffekt
Ein Begriff, den Radiologen verwenden, wenn etwas innerhalb des Schädels zusätzlichen Platz beansprucht und auf das Hirngewebe oder die benachbarten Flüssigkeitsräume drückt. Er beschreibt eine Verdrängung, keine Diagnose. Die Ursache – Schwellung, Einblutung, Tumor oder Flüssigkeitstasche – und der dadurch erzeugte Druck sind das Entscheidende.
Also: Druckeffekt, Kompressionseffekt, Raumforderungseffekt
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urgent
Mittellinienverlagerung
Ein Zeichen in der Hirnbildgebung, bei dem etwas auf einer Seite die zentralen Strukturen des Gehirns zur anderen Seite drängt. Fast immer weist es auf eine Schwellung, Einblutung oder Raumforderung hin, die rascher Aufmerksamkeit bedarf. Das Ausmaß der Verlagerung in Millimetern ist einer der stärksten Hinweise auf die Dringlichkeit der Situation.
Also: Abweichung der Mittellinie, Hirnverschiebung, Masseneffekt mit Mittellinienverlagerung
N
O
P
S
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urgent
Subarachnoidalblutung
Eine Einblutung in den dünnen, flüssigkeitsgefüllten Raum, der das Gehirn umhüllt und zwischen zwei seiner Schutzschichten liegt. Dieser Befund ist zeitkritisch, weil das Blut im selben Raum sitzt wie die Hirnflüssigkeit und rasch das gesamte Gehirn beeinflussen kann. Ursache und Ausmaß der Blutung bestimmen die Behandlung.
Also: Aneurysmaruptur, Blutung um das Gehirn, Blutung unter der Arachnoidea
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Sulci (Hirnfurchen)
Die Furchen auf der Außenfläche des Gehirns, zwischen den erhabenen Windungen. Sie sind ein normaler Bestandteil des Hirnaufbaus – die gefaltete Oberfläche packt eine weit größere Gewebefläche in den begrenzten Raum des Schädels. Radiologen beschreiben bei jeder Hirnaufnahme, wie tief oder breit diese Furchen aussehen.
Also: Hirnfurchen, Hirnwindungen, Oberflächenfurchen des Gehirns
W
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Warzenfortsatzzellen
Winzige wabenähnliche Luftkammern im Knochen direkt hinter jedem Ohr, die mit dem Mittelohr verbunden sind. Normalerweise enthalten sie Luft und helfen, den Druck im Ohr zu regulieren. Da sie direkt neben dem Gehirn liegen, werden sie bei jedem Schädel-CT oder MRT mitbeurteilt und es wird vermerkt, ob sie belüftet oder mit Flüssigkeit gefüllt sind.
Also: Mastoid, Mastoide, Mastoidfortsatz
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Weiße Substanz
Die tiefer gelegene Schicht des Gehirns, die aus den langen Fasern besteht, die Signale zwischen verschiedenen Regionen übertragen. Sie ist nach ihrem blassen Aussehen unter dem Mikroskop benannt, das durch die Fettschicht um diese Fasern entsteht. Befunde erwähnen häufig Veränderungen hier im Zusammenhang mit Altern, Verschleiß kleiner Blutgefäße oder spezifischen neurologischen Erkrankungen.
Also: Marklager-Fasern, Marklager-Hyperintensitäten, Marklagerveränderungen
Z
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