Medical Term Glossary
Plain-language explanations of the medical terms that appear on CT, MRI and X-ray reports — what each one means, when it matters, and what to ask your doctor.
A
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urgent
Abszess
Eine abgekapselte Eiteransammlung, die das Immunsystem um einen Infektionsherd herum aufbaut, um dessen Ausbreitung zu verhindern. Einmal entstanden, kann sich ein Abszess in der Regel nicht von selbst entleeren. Die Behandlung umfasst Antibiotika, eine bildgesteuerte Drainage oder einen kleinen chirurgischen Eingriff.
Also: Eiteransammlung, Eiterhöhle, Empyem
-
urgent
Aneurysma
Eine umschriebene Aussackung der Arterienwand, bei der sich das Gefäß nach außen ausbaucht. Die meisten Aneurysmen werden zufällig auf Untersuchungen entdeckt, die aus einem anderen Grund veranlasst wurden, und über Jahre beobachtet statt sofort behandelt. Größe, Lage und Wachstumsgeschwindigkeit entscheiden, ob Verlaufskontrollen, Medikamente oder ein Eingriff angezeigt sind.
Also: Aortenaneurysma, Arterienaussackung, Beerenанeurysma
-
Aorta
Die größte Schlagader des Körpers. Sie transportiert sauerstoffreiches Blut aus dem Herzen, zieht als Bogen über den Brustkorb und verläuft dann geradlinig durch Brust und Bauch, wo sie alle Organe und Gliedmaßen mit Ästen versorgt. Im Befund wird sie häufig erwähnt, wenn ihr Durchmesser gemessen oder Veränderungen ihrer Wand beschrieben werden.
Also: Aorta ascendens, Aortenbogen, Hauptschlagader
-
Atrophie
Verlust an Größe oder Volumen eines Gewebes oder Organs. Sie kann Gehirn, Muskeln, Nieren, Drüsen oder nahezu jede andere Struktur betreffen. Ein gewisser Volumenschwund gehört zum normalen Alterungsprozess; ausgeprägtere Veränderungen können auf Inaktivität, Nervenschäden, eingeschränkte Durchblutung oder eine langfristige Erkrankung hinweisen. Das Muster ist aussagekräftiger als das Wort allein.
Also: Gewebsschwund, Gewebsverlust, Organatrophie
B
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Bildebenen (axial, sagittal, koronal)
Die drei Standardrichtungen, in denen Radiologen den Körper bei der Auswertung einer Aufnahme in Schichten unterteilen. Axiale Schichten schneiden quer wie ein horizontaler Querschnitt, sagittale Schichten verlaufen von einer Seite zur anderen und trennen links von rechts, und koronale Schichten verlaufen von vorne nach hinten wie das Aufschlagen eines Buches. Alle drei zusammen helfen dem Radiologen, Befunde zu erkennen, die in einer einzelnen Richtung verborgen geblieben wären.
Also: Transversalschnitt, axial, axiale Schicht
-
urgent
Blutung (Hämorrhagie)
Blut, das aus den dafür vorgesehenen Gefäßen ausgetreten ist. Im Bild erscheint es als Blutansammlung oder -streifen in Gewebe oder einer Körperhöhle. Größe, Lage und ob die Blutung frisch oder alt wirkt, bestimmen die Dringlichkeit. Viele kleine oder alte Ansammlungen werden beobachtet und nicht sofort behandelt.
Also: Blutansammlung, Blutung, Einblutung
C
F
-
Fokal
Ein beschreibendes Wort, das angibt, dass ein Befund auf einen bestimmten Bereich begrenzt ist und sich nicht über ein größeres Areal erstreckt. Es ist das Gegenteil von diffus, was verstreut oder weitflächig bedeutet. Das Wort beschreibt den Ort – nicht die Bedeutung des Befunds – und sagt für sich allein nichts darüber aus, ob er klinisch relevant ist.
Also: an einer Stelle, begrenzt, einzelner Fleck
-
warning
Fraktur
Ein Bruch, Riss oder sonstiger Kontinuitätsverlust in einem Knochen. Er kann ein kaum sichtbarer haarfeiner Riss sein, ein sauberer Querbruch oder ein komplexeres Muster mit mehreren Fragmenten. Lage, Bruchmuster und die Frage, ob angrenzende Strukturen betroffen sind, bestimmen die Behandlung.
Also: Bruch, Fissur, Fx
G
K
-
Knoten
Ein kleiner, rundlicher Gewebepunkt, meist unter drei Zentimetern Durchmesser, der sich vom umliegenden Gewebe abhebt. Die meisten sind harmlos und sehr häufig – alte Narben, winzige gutartige Wucherungen oder verheilte Entzündungen. Größe, Form und Verhalten über die Zeit entscheiden, ob ein Knoten beobachtet werden muss oder ignoriert werden kann.
Also: Lungenknoten, Schilddrüsenknoten, kleine fokale Läsion
-
Kontrastmittelaufnahme
Während der Untersuchung wird ein Kontrastmittel in eine Vene gespritzt, damit Blutgefäße und bestimmte Gewebe besser sichtbar werden. Reichert ein Bereich das Mittel an und erscheint im Bild heller als seine Umgebung, bezeichnen Radiologen das als Kontrastmittelanreicherung. Das Anreicherungsmuster hilft, verschiedene Gewebstypen voneinander zu unterscheiden.
Also: Anreicherung, Enhancement, Gadolinium-Anreicherung
L
-
Lymphknoten
Kleine, bohnenförmige Filter, die entlang des Drainagesystems des Körpers für Gewebsflüssigkeit sitzen. Hunderte davon verteilen sich über Hals, Achseln, Brustkorb, Bauch, Becken und Leiste. Sie fangen Bakterien, Viren, Zelltrümmer und abgewanderte Zellen ab und lösen eine Immunreaktion aus. Ihr Vorhandensein im Bild ist normal; Größe, Form und Muster entscheiden, ob sie Aufmerksamkeit verdienen.
Also: Knoten, Lymphdrüsen, Lymphknoten
-
Läsion
Ein allgemeiner Begriff, den Radiologen für jeden Fleck, Bereich oder jede Region verwenden, die sich vom umliegenden Gewebe unterscheidet. Für sich allein bedeutet er weder Krebs noch Infektion noch etwas Bestimmtes – er weist lediglich auf einen auffälligen Befund hin. Die weiteren Adjektive im Bericht (fokal, scharf begrenzt, verdächtig, gutartig) tragen den Großteil der Bedeutung.
Also: Fleck, Gewebeläsion, Läsionen
M
-
urgent
Maligne
Ein gewichtiges Wort in der Radiologie, das besagt, dass ein Befund im Bild die Merkmale einer Krebserkrankung aufweist – unregelmäßige Ränder, Einwachsen in benachbartes Gewebe, abnorme Gefäßbildung oder andere besorgniserregende Eigenschaften. Es ist eine Beschreibung des Bildes, keine gesicherte Diagnose. Eine Gewebeentnahme ist das, was Krebs tatsächlich beweist; die Bildgebung allein kann das nicht.
Also: Hinweise auf Malignität, Malignität, Verdacht auf Krebs
-
urgent
Metastase
Ein Fleck im Bild, der wie Krebs aussieht, der sich von einer anderen Körperstelle ausgebreitet hat. Das Wort im Befund beschreibt ein Erscheinungsbild und ist nicht immer eine gesicherte Diagnose. Viele vermuteten Absiedlungen erweisen sich nach Biopsie oder Verlaufskontrolle als gutartig – Zysten, Narben oder zufällige Befunde. Eine Gewebeentnahme ist der Goldstandard zur Bestätigung.
Also: Fernmetastase, Krebsabsiedlung, Metastasen
-
MRT vs. CT – welches Verfahren wozu
Zwei der häufigsten bildgebenden Untersuchungen, für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. CT ist schnell und ideal für Knochen, Einblutungen und Notfälle. MRT ist langsamer, zeigt aber Weichteile, Hirndetails und Gelenke in weit höherer Auflösung. Keines ist pauschal besser – sie beantworten unterschiedliche Fragen, und Ärzte wählen je nach dem, was sichtbar sein muss.
Also: Auswahl zwischen MRT und CT, CT oder MRT, CT vs MRT
-
MRT-Signalintensität (T1, T2, FLAIR)
Im MRT gibt jedes Gewebe abhängig von der verwendeten Einstellung des Geräts eine unterschiedliche Helligkeit ab. Diese Einstellungen heißen Sequenzen – T1, T2 und FLAIR sind die gebräuchlichsten. Ob etwas auf einer bestimmten Sequenz hell oder dunkel erscheint, ist einer der wichtigsten Hinweise, mit denen Radiologen verschiedene Gewebe und Krankheitsprozesse voneinander unterscheiden.
Also: FLAIR, T1, T1-Signal
N
O
P
R
S
U
-
Ultraschall
Eine bildgebende Untersuchung, die hochfrequente Schallwellen statt Röntgenstrahlen verwendet, um das Körperinnere darzustellen. Ein handgehaltener Schallkopf sendet Schallimpulse durch die Haut und empfängt die Echos, die ein Echtzeitbild auf einem Bildschirm erzeugen. Es entsteht keine Strahlenbelastung; die Methode ist weit verfügbar und besonders gut für weiche, flüssigkeitsgefüllte und bewegliche Strukturen geeignet.
Also: Doppler-Untersuchung, Echo, Schallwellenaufnahme
-
normal
Unauffällig
Ein beruhigendes Wort in der Radiologie. Es bedeutet, dass der Radiologe eine Struktur sorgfältig betrachtet und nichts Erwähnenswertes gefunden hat – keine Schwellung, keine abnormen Flecken, keine besorgniserregenden Veränderungen. Entgegen dem alltagssprachlichen Klang ist dieses Wort im Befundbericht eine gute Nachricht.
Also: im Normbereich, kein akuter Befund, kein auffälliger Befund
-
Unspezifisch
Ein Vorbehalt, den Radiologen verwenden, wenn ein Befund mehrere Ursachen haben könnte und das Bild allein nicht zwischen ihnen unterscheiden kann. Es ist keine Diagnose – es ist die ehrliche Einschätzung des Radiologen über die Grenzen der Bildgebung und die Bitte an den Arzt, das Bild mit Beschwerden und Laborwerten zu kombinieren.
Also: nicht spezifisch, unklare Ursache, unspezifische Veränderungen
-
Untersuchung
In der Radiologie bezeichnet eine Untersuchung eine einzelne vollständige bildgebende Aufnahme eines Patienten an einem Tag – zum Beispiel eine MRT des Gehirns oder ein CT des Abdomens. Eine einzelne Untersuchung besteht in der Regel aus mehreren Bildsätzen, den so genannten Serien, die aus verschiedenen Winkeln oder mit verschiedenen Einstellungen aufgenommen wurden.
Also: Aufnahme, DICOM-Studie, Scan
V
-
Verdickung
Eine Beschreibung, dass eine Wand, Auskleidung oder Gewebeschicht mehr misst als für diese Stelle erwartet. Das Wort ist eine reine Maßangabe – es sagt nicht, ob die Ursache eine Entzündung, Infektion, Vernarbung, eine gutartige Veränderung oder etwas Schwerwiegenderes ist. Der Rest des Befunds und das klinische Bild entscheiden, was es bedeutet.
Also: Gewebeverdickung, Wandverdickung, fokale Verdickung
-
warning
Verdächtig
Ein vorsichtiger Begriff, den Radiologen verwenden, wenn ein Befund Merkmale aufweist, die Anlass zur Sorge geben, das Bild allein aber keine Diagnose beweisen kann. Er löst in der Regel weitere Abklärung aus – eine Verlaufsaufnahme, Biopsie oder fachärztliche Überweisung –, ist aber kein Urteil.
Also: Hinweis auf, Verdacht auf, auffällig
-
Verkalkung
Eine kleine Ablagerung von Kalziumsalzen im Weichgewebe, in Gefäßwänden oder in einem alten Heilungsbereich. Im CT erscheint sie als sehr heller weißer Fleck, weil Kalzium Röntgenstrahlen stark abschwächt. Die meisten Ablagerungen sind alt, stabil und harmlos – sie stellen im Wesentlichen mineralische Narben dar.
Also: Kalkablagerung, Kalkeinlagerung, Kalzifizierung
W
Z
-
Zufallsbefund
Etwas, das der Radiologe auf einer Aufnahme bemerkt hat, obwohl es nicht der eigentliche Grund für die Untersuchung war. Diese Zufallsentdeckungen sind in der modernen Bildgebung sehr häufig, da Aufnahmen weit mehr erfassen als die klinische Fragestellung. Die meisten sind harmlose Hintergrundbefunde; einige verdienen eine genauere Betrachtung.
Also: Inzidentalom, Nebenbefund, nicht-gezielter Befund
-
normal
Zyste
Ein kleiner, mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum innerhalb eines Organs oder im Weichgewebe. Die meisten Zysten sind harmlos, weit verbreitet und werden zufällig bei Aufnahmen entdeckt, die aus einem anderen Grund angefertigt wurden. Als einfach gilt eine Zyste, wenn die Flüssigkeit klar und die Wand dünn ist – ein beruhigendes Bild; komplexe Zysten werden genauer untersucht.
Also: Flüssigkeitsansammlung, Leberzyste, Nierenzyste
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