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Splenomegalie

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Also called: Milzschwellung, Milzvergrößerung, Milzvergrößerung im Bild, geschwollene Milz, große Milz, vergrößerte Milz

Was es bedeutet

Die Milz liegt hoch im linken Oberbauch, direkt unter dem Rippenbogen. Sie hilft dabei, alte rote Blutkörperchen aus dem Blutkreislauf zu filtern, und spielt eine Rolle bei der Infektionsabwehr. Eine normale Erwachsenenmilz misst bis zu etwa 12 cm in der Länge. Wenn sie darüber hinauswächst, bezeichnen Radiologen sie als vergrößert. Im CT oder MRT sieht die Milz schlicht größer aus als sie sein sollte – manchmal drängt sie benachbarte Organe beiseite.

Warum es im CT- oder MRT-Bericht erscheint

Im Befund wird in der Regel eine Maßangabe in Zentimetern und manchmal ein Volumen angegeben. Die Vergrößerung kann als leicht, mittelgradig oder massiv beschrieben werden, und es wird vermerkt, ob das Organ normal glatt aussieht oder Knoten, Narben oder ungewöhnliche Dichte zeigt. Der Radiologe kombiniert diesen Befund häufig mit anderen Hinweisen in derselben Aufnahme: Zeichen einer Lebererkrankung, erweiterte Venen um den Magen (Varizen), vergrößerte Lymphknoten oder Knochenmarkveränderungen. Diese Nachbarbefunde erklären oft die Milz.

Was es normalerweise bedeutet

Eine vergrößerte Milz hat viele mögliche Ursachen, die sich grob in einige Gruppen unterteilen lassen. Leberbedingte Ursachen sind bei Erwachsenen am häufigsten – wenn die Leber vernarbt, staut sich Blut durch die Milz und dehnt sie. Infektionen wie Mononukleose, Malaria oder Hepatitis können sie vorübergehend anschwellen lassen. Bluterkrankungen, einschließlich bestimmter Leukämien und Lymphome, können sie dauerhafter vergrößern. Seltener sind Speicherkrankheiten und Autoimmunerkrankungen verantwortlich. Eine leichte, isolierte Vergrößerung bei einem wohlbefindlichen Menschen wird oft mit einfachen Bluttests weiterverfolgt; eine ausgeprägte oder rasch wachsende Vergrößerung löst eine gründlichere Abklärung aus. Da die vergrößerte Milz brüchig ist, raten Ärzte häufig auch von Kontaktsportarten ab, solange sie größer als gewöhnlich ist, um das Verletzungsrisiko zu senken.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über den Befund, damit die Ursache untersucht werden kann – in der Regel sind zunächst eine gezielte Anamnese und einige Bluttests der erste Schritt. Erwähnen Sie Nachtschweiß, unerklärten Gewichtsverlust, Fieber, leichte Blutergüsse, anhaltendes Völlegefühl nach kleinen Mahlzeiten oder Schmerzen im linken Oberbauch oder in der linken Schulter. Plötzliche starke linksseitige Bauchschmerzen oder Zeichen einer inneren Blutung (Benommenheit, schneller Puls) nach selbst leichtem Trauma erfordern sofortige Notfallversorgung, da die geschwollene Milz leichter reißen kann.

Wie man es sich vorstellen kann

Stellen Sie sich die Milz als einen Schwamm vor, der den Blutkreislauf filtert. Wenn zu viel Verkehr hindurchfließt oder wenn sie nach einer Infektion Überstunden bei der Reinigung macht, nimmt sie mehr Material auf und schwillt physisch an. Ein leicht feuchter Schwamm bleibt weich und harmlos; ein vollständig gesättigter ist schwerer, brüchiger und drückt gegen alles um ihn herum. Die Größe im Bild sagt Ihnen, wie gesättigt der Schwamm geworden ist.

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