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Duodenum

Also called: C-Schlinge des Dünndarms, Duodenalschlinge, Duodenalsegment, Zwölffingerdarm, erster Dünndarmabschnitt

Was der Begriff bedeutet

Das Duodenum ist der erste Abschnitt des Dünndarms – das kurze, C-förmige Rohr, das direkt aus dem Magen herausführt. Es schmiegt sich um den Kopf der Bauchspeicheldrüse im Oberbauch. Hier beginnt die eigentliche Verdauungsarbeit: teilweise verdauter Mageninhalt trifft ein, und hier wird er mit Galle aus der Gallenblase und Verdauungssaft aus der Bauchspeicheldrüse vermischt, die durch eine gemeinsame kleine Öffnung einströmen. Sein Name stammt von einer alten Maßangabe für zwölf Fingerbreiten, seiner ungefähren Länge.

Warum es im CT-, MRT- oder Röntgenbericht erscheint

Radiologinnen und Radiologen benennen das Duodenum, wenn sie den Oberbauch beschreiben, da es sich um den Kopf der Bauchspeicheldrüse schlingt und nahe an Gallengängen, Gallenblase und rechter Niere liegt. Berichte können seine Wand, den Füllungszustand mit Flüssigkeit oder Gas sowie seinen Durchmesser kommentieren. Es wird häufig als Orientierungspunkt für Befunde in benachbarten Organen genutzt oder um zu bestätigen, dass diese erste Dünndarmschlinge unauffällig erscheint.

Was der Befund in der Regel bedeutet

In den meisten Berichten wird das Duodenum lediglich genannt, um den Oberbauch zu beschreiben oder zu bestätigen, dass es unauffällig aussieht. Etwas Gas oder Flüssigkeit darin ist völlig normal. Da es so nahe an Bauchspeicheldrüse, Gallengängen und Gallenblase liegt, dient das Duodenum häufig als Referenzpunkt für Befunde in diesen Organen, ohne selbst die Hauptsorge zu sein. Wird die Wand als verdickt oder entzündet beschrieben, kann der Radiologe Möglichkeiten wie eine Reizung oder ein Ulkus ansprechen, die Ihre Ärztin oder Ihr Arzt zusammen mit Ihren Beschwerden und ggf. einer Magenspiegelung beurteilen würde. Das Wort allein ist beschreibend; seine Bedeutung hängt vom Gesamtbericht, Ihrem Befinden und dem Anlass der Untersuchung ab.

Wann Sie einen Termin vereinbaren sollten

Der Begriff allein erfordert keine Maßnahme. Achten Sie auf das, was der Bericht darüber beschreibt. Wenn Wandverdickung, Einengung, Entzündung oder eine Empfehlung zur Magenspiegelung bzw. Verlaufskontrolle vermerkt ist, besprechen Sie dies mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Anhaltende Oberbauchschmerzen, Schmerzen, die Sie nachts aufwecken, Erbrechen, schwarzer Teerstuhl oder unerklärlicher Gewichtsverlust verdienen eine zeitnahe ärztliche Abklärung.

Ein anschauliches Bild zum Verständnis

Stellen Sie sich den Verdauungstrakt als Produktionsstraße in einer Küche vor. Der Magen ist der Mixer; das Duodenum ist die erste Mischstation direkt dahinter, C-förmig und eng an die Bauchspeicheldrüse geschmiegt. Hier werden Galle und Pankreassaft hinzugegeben wie Soßen in den Mix, um die eigentliche Arbeit des Nahrungsabbaus in Gang zu bringen, bevor der Inhalt durch den restlichen Dünndarm weiterwandert.

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