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Rektum

Also called: Mastdarm, Rektumabschnitt, letzter Darmabschnitt, rektales Segment, unterer Darmabschnitt

Was es bedeutet

Das Rektum ist der letzte Teil des Dickdarms — der kurze, gerade Abschnitt, der das S-förmige Sigma oben mit dem After unten verbindet. Es sitzt tief im Becken, hinter der Blase, und wirkt als Speicherkammer. Wenn Stuhl eintrifft und das Rektum sich füllt, senden Dehnungsrezeptoren in seiner Wand das Signal, das Sie als Stuhldrang kennen. Dann speichert es den Inhalt bis zu einem günstigen Moment der Entleerung.

Warum es im CT-, MRT- oder Röntgenbericht erscheint

Radiologen nennen das Rektum bei der Beschreibung des untersten Darmabschnitts und der umgebenden Beckenstrukturen. Berichte können seinen Wandaufbau, den Stuhl- oder Gasgehalt und das Erscheinungsbild des umgebenden Fetts kommentieren. Das MRT bietet hier besonders detaillierte Einblicke und wird häufig zur genauen Beurteilung der Rektumwand und des Nachbargewebes eingesetzt. Der Bericht kann schlicht ein normal aussehendes Rektum bestätigen oder angeben, wo ein Befund relativ dazu liegt.

Was es in der Regel bedeutet

In den meisten Berichten wird das Rektum lediglich zur Lagekennzeichnung im tiefen Becken oder zur Bestätigung seines Normalbefunds erwähnt. Stuhl oder Gas darin ist völlig erwartet. Eine glatte, kalibergerechte Rektumwand ist beruhigend. Da dieser Bereich auch Blase und je nach Person Prostata oder Gebärmutter enthält, wird das Rektum häufig als benachbarte Orientierungsmarke und nicht als Fokus des Befunds genannt. Wenn die Wand als verdickt oder eine Raumforderung beschrieben wird, empfiehlt der Radiologe in der Regel eine Korrelation mit den Symptomen oder weitere Untersuchungen wie eine Spiegelung. Für sich allein ist das Wort beschreibend.

Wann eine Nachsorge sinnvoll ist

Das Nennen des Rektums allein erfordert keine Maßnahmen. Achten Sie auf das, was darüber beschrieben wird. Wenn Ihr Bericht Wandverdickung, eine Raumforderung oder eine Koloskopie bzw. fachärztliche Beurteilung empfiehlt, besprechen Sie dies ohne Verzug mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Symptome, die stets ärztlicher Abklärung bedürfen: Blut im Stuhl, anhaltende Stuhlgewohnheitsänderungen, ungeklärter Gewichtsverlust oder das Gefühl unvollständiger Entleerung. Diese verdienen zeitnahe klinische Beurteilung.

Ein anschauliches Bild zum besseren Verständnis

Stellen Sie sich den Darm als Lieferrutsche vor und das Rektum als Laderampe am Ende. Waren (Stuhl) sammeln sich dort und warten, bis die Tür zum richtigen Zeitpunkt geöffnet wird. Sensoren an der Rampe bemerken, wenn es voll wird, und läuten die Glocke — das fühlen Sie als Stuhldrang. Es ist schlicht der letzte Wartebereich vor dem Ausgang.

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