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Nasennebenhöhlen

Also called: Keilbeinhöhle, Kieferhöhle, Nasennebenhöhlen, Nasennebenhöhlen-Komplex, Siebbeinzellen, Sinus, Stirnhöhle

Was es bedeutet

Die Gesichtsknochen sind nicht massiv – sie enthalten hohle, luftgefüllte Kammern, die von einer dünnen Schleimhaut ausgekleidet sind. Es gibt vier Paare dieser Kammern: in der Stirn über den Augen, hinter den Wangen, zwischen den Augen und weiter innen im Schädel hinter der Nase. Sie machen den Kopf leichter, verleihen der Stimme Resonanz und konditionieren die Luft auf dem Weg zu den Lungen. Jede Kammer mündet durch eine schmale Öffnung in die Nase.

Warum es im CT- oder MRT-Bericht erscheint

Da diese Kammern direkt neben dem Gehirn und innerhalb des Schädels liegen, erfasst jedes Kopf-CT oder Kopf-MRT sie. Radiologen kommentieren routinemäßig, ob sie klar (mit Luft gefüllt, wie erwartet) sind oder Flüssigkeit, eine verdickte Auskleidung oder anderes Material enthalten. Berichte beschreiben jede Kammer namentlich und können Merkmale wie Polypen, Zysten, verschlossene Drainageöffnungen, knöcherne Veränderungen oder Luft-Flüssigkeits-Spiegel vermerken. Selbst wenn die Aufnahme aus einem anderen Grund angefertigt wurde, werden diese Kommentare als Zusatzinformation hinzugefügt, weil sie häufig andere Symptome erklären.

Was es normalerweise bedeutet

Die meisten Beschreibungen dieser Region sind geringfügig und beruhigend. Eine leichte Verdickung der Schleimhautauskleidung ist sehr häufig und häufig besonders auffällig während oder kurz nach einer Erkältung, einem Allergieschub oder bei trockenem Wetter. Eine kleine isolierte Zyste oder ein Polyp ist ein häufiger Zufallsbefund und verursacht meist keine Symptome. Eine stärkere Füllung oder Luft-Flüssigkeits-Spiegel können auf eine aktive Infektion hinweisen, insbesondere in Verbindung mit Gesichtsdruck, Fieber, Nasenverstopfung oder verfärbtem Sekret. Langjährige Verdickungen mit knöchernen Veränderungen können auf eine chronische Sinusitis, Allergien oder in manchen Fällen auf ein strukturelles Problem hinweisen, das den Drainageweg einengt. Selten werden bedenklichere Befunde wie Tumore, Pilzinfektionen bei Immungeschwächten oder eine Ausbreitung der Entzündung Richtung Auge oder Gehirn beschrieben – diese erfordern eine dringende fachärztliche Beurteilung.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen

Beschreibt der Befund die Kammern als klar oder zeigt er nur leichte Zufallsveränderungen, ist in der Regel kein Handlungsbedarf. Wird eine aktive Infektion vermutet und haben Sie Beschwerden, kann Ihr Arzt oder ein HNO-Arzt über die Behandlung beraten. Langjährige Veränderungen, die Druck, Kopfschmerzen oder wiederkehrende Infektionen verursachen, sollten mit einem Spezialisten besprochen werden. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe bei einer Gesichtsschwellung, die sich Richtung Auge ausbreitet, starken Stirnschmerzen mit Fieber, Sehstörungen oder neuen neurologischen Symptomen – das kann auf eine Ausbreitung der Entzündung über diese Kammern hinaus hinweisen.

Wie man es sich vorstellen kann

Stellen Sie sich die Gesichtsknochen als Waben vor, mit kleinen Luftpölsterchen rund um die Nase. Wenn alles gesund ist, ist jedes Kammern trocken und mit Luft gefüllt, verbunden mit der Nase durch einen kleinen Eingang, der die Drainage ermöglicht. Bei einer Erkältung oder einem Allergieschub schwellen die Eingänge zu und die Kammern füllen sich mit Schleim – das ist das schwere, verstopfte Gefühl hinter Wangen und Stirn. Im Bild prüft der Radiologe, ob jede Kammer trocken, feucht oder voll ist.

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