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Tenosynovitis (Sehnenscheidenentzündung)

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Also called: Beugesehnenscheidenentzündung, Peritendinitis, Sehnenscheidenentzündung, Sehnenscheidenreizung, Tendovaginitis, Tenovaginitis, stenosierende Tenosynovitis

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Was es bedeutet

Viele Sehnen — die zähen Stränge, die Muskel mit Knochen verbinden — sind von einer glatten Schutzhülle umgeben, die eine geringe Menge Gleitflüssigkeit enthält, ähnlich der Ummantelung eines Fahrradbremskabels. Diese Hülle lässt die Sehne reibungslos gleiten, wenn sich der Muskel zusammenzieht. Bei einer Tenosynovitis ist genau diese Hülle entzündet. Sie kann zusammen mit einer Entzündung der Sehne selbst (Tendinitis) auftreten, weshalb beide Begriffe oft gemeinsam genannt werden, da sie häufig zeitgleich auftreten und ähnliche Beschwerden verursachen.

Warum es im CT- oder MRT-Befund auftaucht

MRT und Ultraschall eignen sich besonders gut, um eine Tenosynovitis darzustellen, da sie Flüssigkeit und Schwellung innerhalb der Sehnenscheide direkt sichtbar machen können, die normalerweise nur einen hauchdünnen Flüssigkeitsfilm enthält. Ein Befund beschreibt typischerweise eine durch Flüssigkeit aufgeweitete Sehnenscheide um eine bestimmte Sehne, eine Verdickung der Scheidenwand und mitunter eine Schwellung des umliegenden Weichgewebes. In der Regel wird die betroffene Sehne konkret benannt, da eine Tenosynovitis praktisch überall dort auftreten kann, wo eine Sehne verläuft — besonders häufig betroffen sind jedoch Handgelenk, Hand, Sprunggelenk und Fuß.

Was es normalerweise bedeutet

Eine Tenosynovitis entsteht meist durch wiederholte Bewegungen oder Überlastung, etwa durch bestimmte Berufe, Sportarten oder Hobbys, die eine einzelne Sehne immer wieder beanspruchen. Sie kann auch nach einer direkten Verletzung auftreten, im Rahmen einer entzündlichen Erkrankung wie rheumatoider Arthritis entstehen oder, seltener, Folge einer Infektion sein, die sich in die Sehnenscheide ausgebreitet hat — eine dringlichere Situation, die rasche Behandlung erfordert. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellung und manchmal ein Schnapp- oder Knackgefühl bei Bewegung, dazu Wärme oder Rötung, wenn eine Infektion beteiligt ist.

Was als Nächstes zu tun ist

Eine leichte, überlastungsbedingte Tenosynovitis bessert sich häufig durch Schonung, Anpassung der Belastung, Schienung und entzündungshemmende Medikamente, viele Fälle klingen innerhalb weniger Wochen unter konservativer Behandlung ab. Anhaltende, sich verschlimmernde oder wiederkehrende Beschwerden sollten mit dem Arzt besprochen werden, da eine dauerhafte Entzündung gelegentlich zu einer Schwächung oder, selten, zu einem Riss der Sehne führen kann, wenn sie unbehandelt bleibt. Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn der Bereich deutlich gerötet, überwärmt, rasch anschwellend ist oder Fieber hinzukommt — dies können Anzeichen einer infizierten Sehnenscheide sein, die dringend behandelt werden muss, um eine Ausbreitung zu verhindern. Ein Arzt oder Hand-/Orthopädiespezialist kann außerdem helfen, eine zugrunde liegende Ursache wie eine wiederkehrende Belastung oder eine entzündliche Erkrankung zu erkennen und zu behandeln.

Ein anschauliches Bild

Stellen Sie sich eine Sehne vor, die durch ihre Scheide gleitet wie ein Seil durch eine gut geölte Umlenkrolle. Eine Tenosynovitis ist, als würde sich Sand und Schwellung in diesem Gehäuse ansammeln — das Seil selbst mag intakt sein, aber es gleitet nicht mehr leicht, und jeder Zug wird steif, klemmend oder schmerzhaft. Wird die Reizung beseitigt und dem Gehäuse Zeit zur Beruhigung gegeben, läuft das Seil in der Regel wieder geschmeidig.

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