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Plantarfasziitis

Normal

Also called: Entzündung der Fußsohlensehne, Fasciitis plantaris, Fersenschmerzsyndrom, Fersenspornsyndrom, Plantarfasziopathie, Überlastung der Plantarfaszie

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Was es bedeutet

Die Plantarfaszie ist ein dickes, straffes Gewebeband, das wie eine Bogensehne entlang der Fußsohle verläuft, den Fersenknochen mit dem Zehenansatz verbindet und das Fußgewölbe bei jedem Schritt mit abstützt. Eine Plantarfasziitis ist eine Reizung und kleinflächige, wiederholte Überlastung dieses Bandes, meist konzentriert an der Ansatzstelle am Fersenknochen. Trotz der Endung „-itis“, die auf eine aktive Entzündung hindeutet, zeigen Bildgebung und Gewebeuntersuchungen oft Veränderungen, die eher nach allmählichem Verschleiß und Mikrorissen aussehen als nach einer klassischen Entzündung – weshalb manche Fachleute inzwischen den Begriff Plantarfasziopathie bevorzugen.

Warum es im CT- oder MRT-Befund auftaucht

Im MRT oder Ultraschall zeigt sich die betroffene Faszie typischerweise verdickt an ihrem Ansatz an der Ferse, mitunter mit umgebender Flüssigkeit oder Signalveränderungen, die auf eine Reizung des angrenzenden Gewebes hindeuten. Befunde geben die Dicke in Millimetern an, vermerken, ob ein kleiner Fersensporn vorliegt – ein knöcherner Vorsprung, der häufig gleichzeitig auftritt, den Schmerz aber nicht verursacht – und beschreiben, ob die Veränderungen auf den Faszienansatz begrenzt sind oder sich weiter entlang des Bandes erstrecken. Eine Bildgebung ist zur Diagnose einer Plantarfasziitis meist nicht nötig, da Anamnese und eine einfache körperliche Untersuchung in der Regel genügen; sie wird jedoch veranlasst, wenn die Beschwerden untypisch sind oder sich unter Standardbehandlung nicht bessern.

Was es normalerweise bedeutet

Die Plantarfasziitis ist äußerst verbreitet, besonders bei Läuferinnen und Läufern, Menschen, die beruflich lange stehen, sowie bei Personen, die kürzlich ihr Aktivitätslevel erhöht, an Gewicht zugenommen oder das Schuhwerk gewechselt haben. Typisch ist ein stechender, scharfer Schmerz an der Fersenunterseite bei den allerersten Schritten nach dem Aufstehen am Morgen oder nach längerem Sitzen, der sich mit leichter Bewegung etwas bessert, aber nach längerem Stehen oder gegen Tagesende zurückkehren kann. Für die große Mehrheit der Betroffenen ist es eine gutartige, selbstbegrenzte Erkrankung, und selbst ohne Behandlung bessern sich die meisten Fälle innerhalb etwa eines Jahres deutlich, wobei eine Behandlung diesen Zeitraum spürbar verkürzen kann.

Wann eine Kontrolle sinnvoll ist

Einfache Maßnahmen wie Dehnübungen für Wade und Fuß, unterstützendes Schuhwerk, rezeptfreie Einlagen oder Fersenkissen sowie eine für einige Wochen reduzierte Belastung durch Sport mit hoher Stoßbelastung lösen die meisten Fälle und können begonnen werden, ohne vorher einen Arzttermin abzuwarten. Wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Physiotherapeutin bzw. einen Physiotherapeuten, wenn sich die Schmerzen nach mehreren Wochen dieser Maßnahmen nicht bessern, wenn sie so stark sind, dass sich das Gangbild verändert, oder wenn Schwellung, Rötung, Wärme, Taubheitsgefühl oder nächtlich zunehmende Schmerzen auftreten, da diese auf eine andere Ursache hindeuten können, die einer eigenen Abklärung bedarf.

Ein einfaches Bild dafür

Stellen Sie sich die Plantarfaszie als gespannte Bogensehne vor, die an der Ferse verankert ist und sich nach vorn bis zum Zehenansatz erstreckt. Jeder Schritt zieht ein wenig an dieser Sehne, und wiederholte Überlastung – durch zu viel Laufen, ungeeignetes Schuhwerk oder schlichte Überbeanspruchung – führt genau an der Verankerungsstelle zu kleinen Ausfransungen, ähnlich wie ein Seil an der Stelle ausfranst, an der es festgebunden ist. Mit Ruhe, Unterstützung und Zeit zur Erneuerung glättet sich diese Ausfransung allmählich, und die Sehne trägt den Alltag wieder problemlos.

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