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Plantarfaszie

Also called: Fußgewölbeband, Fußsohlenfaszie, Plantaraponeurose, Plantarfaszienband, Sohlenfaszie

Was es bedeutet

Die Plantarfaszie ist ein kräftiges, fächerförmiges Bindegewebeband, das an der Fußsohle verläuft, am Fersenbein verankert ist und sich vorwärts zur Zehenbasis ausbreitet. Sie wirkt wie eine eingebaute Bogensehne unter dem Fußgewölbe: Sie hält das Gewölbe oben, speichert Energie beim Auflasten des Fußes und gibt sie beim Abstoßen als federnden Schritt frei. Jeder Schritt setzt sie voraus, um das Gewölbe zu stützen und zu formen und Stöße zu dämpfen.

Warum es im CT-, MRT- oder Röntgenbericht erscheint

Die Plantarfaszie ist normale Anatomie und wird im Bericht genannt, wenn der Radiologe eine Veränderung beschreibt: Verdickung, Schwellung, Entzündung (Plantarfasziitis), ein partieller Riss oder Vernarbung nahe der Ferse. Ein knöcherner Fersensporn an ihrer Ansatzstelle kann ebenfalls vermerkt werden. Als Weichteilstruktur ist sie im MRT und Ultraschall am besten beurteilbar, die ihre Dicke messen und Risse oder Flüssigkeit zeigen können. Röntgen und CT zeigen hauptsächlich den Fersenknochen und einen eventuellen Sporn, nicht das Band selbst.

Was es in der Regel bedeutet

Verdickung oder Reizung der Plantarfaszie nahe der Ferse ist sehr häufig — insbesondere mit zunehmendem Alter, vermehrter körperlicher Aktivität, Gewichtszunahme, langen Stehzeiten auf harten Böden oder verkürzten Wadenmuskel. Das klassische Symptom ist ein stechender Fersenschmerz bei den ersten Schritten morgens, der sich beim Aufwärmen bessert. Wichtig: Eine leichte Verdickung kann auch im Befund von Personen ohne Schmerzen auftreten, sodass ein entsprechender Bericht häufig ein Befund ist, der gegen die Symptome abgewogen werden muss. Das Beruhigende daran ist, dass Plantarfasziitis in der Regel selbstlimitierend ist: Die große Mehrzahl der Betroffenen bessert sich binnen Monaten mit einfachen Maßnahmen — Waden- und Fußdehnungen, stützende Schuhe, Fersenpolster, Aktivitätsanpassung und Zeit. Ein begleitender Fersensporn ist in der Regel ein Beobachter, nicht die Schmerzursache. Injektionen oder andere Eingriffe bleiben hartnäckigen Fällen vorbehalten.

Wann eine Nachsorge sinnvoll ist

Der Name selbst ist Anatomie; handeln Sie nach dem, was beschrieben wird und wie sich der Fuß anfühlt. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bei Fersen- oder Fußgewölbeschmerzen, die morgens bei den ersten Schritten am stärksten sind, Schmerzen, die das Gehen einschränken, oder Beschwerden, die nach mehreren Wochen Dehnen und stützenden Schuhen nicht gebessert haben. Sie werden den Befund gegen Ihre klinische Untersuchung abwägen und Dehnen, Schuhe, Physiotherapie oder bei hartnäckigen Fällen weitere Optionen empfehlen. Plötzlicher starker Schmerz oder ein Knacken im Fußgewölbe verdient eine zeitnahe Abklärung auf einen Riss.

Ein anschauliches Bild zum besseren Verständnis

Stellen Sie sich den Fuß als Bogen eines Bogenschützen vor, wobei die Knochen den geschwungenen Bogen bilden und eine gespannte Sehne darunter von der Ferse zu den Zehen verläuft. Diese Sehne ist die Plantarfaszie, und sie schnellt Sie bei jedem Schritt vorwärts. Überstrapazieren Sie sie, und die Stelle, wo sie am Fersenknochen befestigt ist, wird schmerzhaft und empfindlich — genau das ist der Morgenfersensch merz.

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