Mitralinsuffizienz
WarningAlso called: Mitralklappeninkompetenz, Mitralklappeninsuffizienz, Mitralklappenleck, Mitralklappenschwäche, Mitralregurgitation, undichte Mitralklappe
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Was bedeutet das?
Die Mitralklappe liegt zwischen dem linken Vorhof und der linken Herzkammer des Herzens, öffnet sich, um Blut in die Kammer strömen zu lassen, und schließt sich dann fest, sodass das Blut mit dem nächsten Schlag nur vorwärts, hinaus in den Körper, fließt. Mitralinsuffizienz bedeutet, dass diese Klappe nicht vollständig abdichtet, sodass bei jeder Kontraktion der Kammer etwas Blut zurück in den Vorhof leckt. Sie wird danach beschrieben, wie viel Blut zurückfließt — leicht, mittelgradig oder schwer —, denn diese Einstufung bestimmt fast alles Weitere.
Warum steht das im CT- oder MRT-Befund?
Kardio-MRT und Kardio-CT können, ähnlich wie die Echokardiografie, die Klappensegel direkt darstellen und zeigen oft den rückwärts gerichteten Blutstrahl während der Kontraktionsphase des Herzens. Befunde geben in der Regel den Schweregrad an, beschreiben die Klappensegel (ob sie verdickt wirken, vorfallen oder nicht richtig aufeinandertreffen) und vermerken eine eventuelle Vergrößerung des linken Vorhofs oder der linken Kammer, da eine Herzhöhle, die über Jahre zusätzlichen Rückfluss bewältigen muss, dazu neigt, sich zu weiten. Der Scan kann außerdem die stützenden Strukturen der Mitralklappe und die Gesamtfunktion des Herzens beurteilen.
Was bedeutet das in der Regel?
Eine leichte Mitralinsuffizienz ist sehr häufig, besonders mit zunehmendem Alter, und für sich genommen selten gesundheitlich bedeutsam — viele Menschen leben ihr ganzes Leben mit einem geringgradigen, nur zufällig entdeckten Leck. Eine ausgeprägtere Insuffizienz hat mehrere mögliche Ursachen: Die Klappensegel können sich mit der Zeit dehnen und vorfallen (degenerative Erkrankung), der Klappenring oder die stützende Muskulatur können nach einem Herzinfarkt geschädigt sein, ein früheres rheumatisches Fieber kann die Klappe vernarbt haben, oder eine Klappeninfektion (Endokarditis) kann sie plötzlicher schädigen. Bleibt eine mittelgradige bis schwere Insuffizienz unbehandelt, kann sie das Herz allmählich vergrößern und zu Herzinsuffizienz oder einer unregelmäßigen Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, führen.
Wann sollte man das abklären lassen?
Eine zufällig entdeckte leichte Insuffizienz wird meist einfach bei der Hausärztin oder dem Hausarzt erwähnt und erfordert kein dringendes Handeln, wobei gelegentliche Kontroll-Echokardiografien sinnvoll sein können, um sicherzugehen, dass sie leicht bleibt. Eine mittelgradige oder schwere Insuffizienz sollte kardiologisch beurteilt werden; die Kardiologin oder der Kardiologe verfolgt Klappenfunktion und Herzgröße über die Zeit und bespricht Optionen wie Klappenreparatur oder -ersatz, falls das Leck bedeutsam ist oder Beschwerden auftreten. Suchen Sie zeitnah ärztliche Hilfe bei neuer Atemnot, ungewöhnlicher Müdigkeit, Herzklopfen oder Schwellungen an Knöcheln oder Beinen.
Ein anschauliches Bild dafür
Stellen Sie sich eine Einwegtür vor, die fest zuschwingen soll, nachdem jemand hindurchgegangen ist, damit keine Luft in die falsche Richtung zurückströmt. Rastet die Tür nicht ganz richtig ein, entweicht bei jedem Schließen etwas Luft zurück — meist kein großes Problem, aber wird die Lücke größer, beginnt sie, die Effizienz des gesamten Systems zu beeinträchtigen. Die Mitralklappe ist diese Tür, und die Insuffizienz beschreibt schlicht, wie gut oder wie schlecht sie derzeit schließt.
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