Meniskus
Also called: Außenmeniskus, Innenmeniskus, Knieknorpel, Kniemeniskus, Menisken, Meniskusknorpel
Was es bedeutet
Jedes Knie enthält zwei Menisken — gummiartige, C-förmige Knorpelscheiben, die zwischen dem abgerundeten Ende des Oberschenkelknochens und der flachen Oberfläche des Schienbeins liegen, eine innen und eine außen. Sie wirken als Stoßdämpfer, verteilen das Körpergewicht gleichmäßig über das Gelenk und helfen, das Knie beim Beugen und Drehen stabil zu halten. Ohne sie würden die zwei Knochen bei jedem Schritt aufeinander reiben.
Warum es im CT-, MRT- oder Röntgenbericht erscheint
Der Meniskus ist normale Anatomie und wird im Bericht genannt, wenn der Radiologe eine Veränderung beschreibt: einen Riss, Ausfransen, Ausdünnung, eine kleine Zyste oder allgemeine Degeneration. Berichte geben oft an, welcher Meniskus (Innen- oder Außenmeniskus) und welcher Teil (Vorderhorn, Körper oder Hinterhorn) betroffen ist. Da die Menisken Weichgewebe sind, sind sie im MRT am besten beurteilbar, das den Verschleiß klassifizieren und das genaue Rissmuster zeigen kann. Röntgen und CT zeigen hauptsächlich die Knochen und eine eventuelle Gelenkspaltverschmälerung.
Was es in der Regel bedeutet
Meniskusverschleiß ist mit zunehmendem Alter äußerst häufig. Der Knorpel trocknet allmählich aus und franst aus; degenerative Risse finden sich routinemäßig in den MRT-Befunden von Erwachsenen über 40, die keinerlei Knieschmerzen haben — große Studien haben Meniskusrisse in vielen symptomfreien Knien gefunden. Daher ist ein als verschlissen oder gerissen beschriebener Meniskus im Befund häufig ein altersbedingter Zufallsbefund und keine operationsbedürftige Verletzung. Maßgeblich ist, ob er zu Symptomen wie Gelenklinien-Schmerzen, Schwellung oder einem Gefühl des Verhakens oder Blockierens passt. Die meisten degenerativen Meniskusveränderungen bessern sich mit Physiotherapie, Entzündungshemmern und Aktivitätsanpassung. Akute Risse bei jüngeren aktiven Personen — insbesondere ein Korbhenkelriss, der das Knie blockiert — werden eher arthroskopisch erwogen.
Wann eine Nachsorge sinnvoll ist
Das Nennen des Meniskus ist Anatomie; maßgeblich ist, was beschrieben wird und wie sich das Knie anfühlt. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bei Knieschmerzen nach einem Verdrehen, anhaltender Schwellung oder dem Gefühl, dass das Knie verhakt, klickt oder blockiert. Sie werden den Befund mit dem klinischen Befund abgleichen. Ein plötzlich blockiertes Knie, das nach einer Verletzung nicht mehr gestreckt werden kann, bedarf zügiger Abklärung. Ein Meniskus, der lediglich leichten altersbedingten Verschleiß ohne Symptome zeigt, erfordert in der Regel keine Maßnahmen.
Ein anschauliches Bild zum besseren Verständnis
Stellen Sie sich zwei glatte Steine mit einer dicken, C-förmigen Gummidichtung zwischen ihnen auf jeder Seite vor. Die Dichtungen verhindern, dass die Steine aneinanderreiben, und verteilen die Last, sodass keiner den ganzen Druck trägt. Im Laufe der Jahre trocknet der Gummi aus und risselt an den Rändern — meist ohne Folgen. Die Menisken sind diese Dichtungen im Knie, die still jeden Schritt abfedern.
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