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Meniskektomie

Also called: Kniegelenksknorpel-Entfernung, Meniskus-Teilresektion, Meniskusentfernung, Meniskusresektion, Zustand nach Meniskektomie, arthroskopische Meniskektomie, partielle Meniskektomie

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Was bedeutet das?

Die Meniskektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil oder der gesamte gerissene Meniskus entfernt wird — einer der beiden C-förmigen Knorpelpuffer, die das Kniegelenk polstern. Die meisten heute durchgeführten Meniskektomien sind „partiell“, das heißt, die Chirurgin oder der Chirurg schneidet nur den geschädigten, instabilen Anteil des Knorpels heraus und belässt den gesunden Rest, da eine vollständige Entfernung des Meniskus die Verschleißveränderungen im Knie über die Zeit eher beschleunigt. Taucht dieser Begriff in einem Scan auf, beschreibt er so gut wie immer eine bereits erfolgte Operation und kein neues Problem.

Warum steht das im CT- oder MRT-Befund?

Radiologinnen und Radiologen, die eine Kontroll-MRT des Knies auswerten, vergleichen das, was sie sehen, mit der normalen C-förmigen Kontur eines intakten Meniskus. Nach einer Meniskektomie fehlt ein Teil dieses Knorpelpuffers schlicht oder ist deutlich kleiner als erwartet, und der Befund vermerkt dies zusammen mit der Lage (Innen- oder Außenmeniskus) und dem Ausmaß des entfernten Gewebes. Dieser Kontext ist wichtig, weil ein Knie, in dem Knorpel entfernt wurde, Befunde zeigen kann — etwa einen leicht verschobenen verbliebenen Gewebesaum oder etwas Flüssigkeit —, die bei einem nie operierten Knie anders eingestuft würden.

Was bedeutet das in der Regel?

Die partielle Meniskektomie gehört zu den am häufigsten durchgeführten orthopädischen Eingriffen, meist arthroskopisch über ein paar kleine Zugänge rund ums Knie, bei Rissen, die mechanische Beschwerden wie Blockieren, Einklemmen oder anhaltende Schmerzen verursachen und die durch Schonung oder Nahttechniken voraussichtlich nicht von selbst heilen. Die meisten Menschen erholen sich gut und erlangen innerhalb weniger Wochen wieder eine gute Kniefunktion. Da der Meniskus eine wichtige Polsterfunktion hat, erhöht die Entfernung von Gewebe — selbst in kleinem Umfang — das langfristige Risiko für eine Arthrose in diesem Kniekompartiment moderat, weshalb Chirurginnen und Chirurgen zunehmend versuchen, den Meniskus zu nähen statt zu entfernen, wann immer das Rissmuster dies zulässt.

Wann sollte man das abklären lassen?

Der Vermerk „Zustand nach Meniskektomie“ im Befund erfordert für sich genommen kein Handeln — er dokumentiert lediglich eine frühere Behandlung. Es lohnt sich, mit der orthopädischen Fachärztin oder dem Facharzt zu sprechen, wenn derselbe Scan einen neuen Riss im verbliebenen Meniskusgewebe, eine Verschlechterung des Knorpels oder eine Verschmälerung des Gelenkspalts oder eine Flüssigkeitsansammlung nahe der Operationsstelle beschreibt. Neue oder wiederkehrende Beschwerden wie Schwellung, Einklemmen, Blockieren oder Schmerzen, die von Ihrem üblichen postoperativen Ausgangszustand abweichen, sind Gründe, dies ärztlich abklären zu lassen — besonders wenn die ursprüngliche Operation Jahre zurückliegt und das Knie bislang gut funktioniert hat.

Ein anschauliches Bild dafür

Stellen Sie sich den Meniskus als eine dicke, halbmondförmige Gummidichtung vor, die zwei bewegliche Metallplatten polstert. Wenn ein Teil dieser Dichtung ausfranst und beginnt, zwischen den Platten hängenzubleiben, ersetzt eine Mechanikerin sie nicht komplett — sie schneidet nur den beschädigten, sich aufrollenden Rand weg und glättet, was übrig bleibt, damit sich die Platten wieder frei bewegen können. Genau das leistet eine Meniskektomie im Knie: Eine kleinere, ordentlichere Dichtung bleibt an Ort und Stelle und übernimmt weiterhin ihre Polsterfunktion, nur mit etwas weniger Material als zuvor.

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