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Lungenbulla

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Also called: Luftblase in der Lunge, Lungenblase, Riesenbulla, bullöse Lungenerkrankung, emphysematöse Bulla, pulmonale Bulla

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Was bedeutet das?

Eine Lungenbulla ist ein luftgefüllter Hohlraum in der Lunge, üblicherweise definiert als größer als ein Zentimeter im Durchmesser, mit einer dünnen Wand von weniger als einem Millimeter. Sie entsteht, wenn die zarten Wände zwischen benachbarten Lungenbläschen (Alveolen) zerstört werden und miteinander verschmelzen, sodass ein einzelner größerer Raum übrig bleibt, der nicht mehr wie gesundes Lungengewebe am Gasaustausch teilnimmt. Eine Bulla kann als einzelner Befund auftreten oder eine von mehreren über die Lunge verteilten sein.

Warum steht das im CT- oder MRT-Befund?

Da Bullae mit Luft statt mit Gewebe oder Flüssigkeit gefüllt sind, zeigen sie sich im CT als scharf begrenzte, sehr dunkle (dichtearme) runde oder ovale Areale mit einer dünnen, kaum sichtbaren Wand. Radiologinnen und Radiologen dokumentieren Größe, Anzahl, Lage und wie gesund oder emphysematös das umliegende Lungengewebe im Vergleich erscheint. Eine einzelne kleine Bulla in einer ansonsten unauffälligen Lunge wird ganz anders beurteilt als mehrere große Bullae, die funktionierendes Lungengewebe verdrängen — ein Zustand, der auch als bullöse Lungenerkrankung bezeichnet wird.

Was bedeutet das in der Regel?

Die häufigste Ursache ist das Lungenemphysem, der mit langjährigem Rauchen verbundene Lungenschaden, bei dem zerstörte Alveolarwände nach und nach zu größeren Lufträumen verschmelzen. Bullae können aber auch bei jüngeren, ansonsten gesunden Menschen auftreten, manchmal gehäuft im oberen Lungenbereich, gelegentlich im Zusammenhang mit genetischen Faktoren wie einem Alpha-1-Antitrypsin-Mangel oder Bindegewebserkrankungen. Eine kleine, stabile Bulla, die zufällig im Scan entdeckt wird, verursacht in der Regel weder Beschwerden noch funktionelle Probleme, da das umliegende Lungengewebe die Funktion ausgleicht. Größere Bullae können gesundes Lungengewebe in der Nähe komprimieren und die Atemkapazität verringern, und sie bergen ein geringes, aber reales Risiko zu reißen, wodurch Luft in den Brustraum entweichen kann (ein Pneumothorax).

Wann sollte man das abklären lassen?

Eine kleine, zufällig entdeckte Bulla bei jemandem ohne Lungenbeschwerden wird meist einfach im Befund vermerkt, oft mit der Empfehlung, mit dem Rauchen aufzuhören, falls zutreffend, da dies der wichtigste Einzelfaktor dafür ist, ob Bullae fortschreiten. Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe bei plötzlichen, stechenden Brustschmerzen oder plötzlicher Atemnot, besonders wenn Sie bereits wissen, dass Sie eine Bulla haben — dies können Anzeichen für eine gerissene Bulla mit Lungenkollaps sein. Große oder wachsende Bullae, oder solche, die einen erheblichen Teil der Lunge betreffen, werden meist von einer Pneumologin oder einem Pneumologen weiterbetreut und kommen gelegentlich für eine operative Behandlung infrage.

Ein anschauliches Bild dafür

Stellen Sie sich einen Schwamm vor, bei dem nach jahrelanger Abnutzung mehrere kleine Poren zu einer größeren Luftblase verschmolzen sind. Der Schwamm behält im Großen und Ganzen seine Form und funktioniert weiterhin, doch diese eine große Blase saugt kein Wasser auf wie die winzigen Poren ringsum, und wird sie zu dünn ausgedehnt, ist genau diese Stelle am ehesten dort, wo etwas reißen könnte. Eine Lungenbulla ist diese abgenutzte, verschmolzene Blase — meist stabil, aber die Stelle, die man im Blick behalten sollte, falls sich plötzlich etwas ändert.

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