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Laminektomie

Also called: Entfernung der Lamina, Hemilaminektomie, Laminotomie, Rückendekompressionsoperation, Zustand nach Laminektomie, dekompressive Laminektomie, spinale Dekompressionsoperation

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Was es bedeutet

Jeder Wirbel besitzt einen knöchernen Bogen, die Lamina, der um die Rückseite des Spinalkanals verläuft und ein schützendes Dach über Rückenmark und Nerven bildet. Bei einer Laminektomie wird dieser Bogen an einer oder mehreren Ebenen teilweise oder vollständig entfernt, wodurch zusätzlicher Raum im Kanal entsteht. Es handelt sich um eine der häufigsten „Dekompressions"-Operationen, die gezielt durchgeführt wird, um eingeklemmtes Nervengewebe zu entlasten.

Warum es im CT- oder MRT-Befund auftaucht

Der Begriff erscheint in bildgebenden Untersuchungen nach einer Wirbelsäulenoperation, wenn ein Radiologe die aktuelle Aufnahme mit dem Zustand der Wirbelsäule vor dem Eingriff vergleicht. Der Befund gibt in der Regel an, an welchen Wirbelsäulenebenen Lamina entfernt wurde, ob die Veränderung einseitig (Hemilaminektomie) oder beidseitig ist, und ob gleichzeitig Metallimplantate – Schrauben, Stäbe oder Platten – eingesetzt wurden. Er beschreibt außerdem, wie viel zusätzlicher Raum um Nerven und Rückenmark entstanden ist und ob in der Nähe postoperatives Narbengewebe, eine Flüssigkeitsansammlung oder Reste von Bandscheibengewebe zu sehen sind.

Was es in der Regel bedeutet

Eine Laminektomie wird durchgeführt, um Zustände zu behandeln, bei denen der Spinalkanal oder der Raum um eine Nervenwurzel zu eng geworden ist – am häufigsten eine Spinalkanalstenose, ein auf einen Nerv drückender Bandscheibenvorfall oder ein den Kanal einengender Knochensporn. Durch die Entfernung des knöchernen Dachs an der engen Stelle verschafft der Chirurg Rückenmark oder Nervenwurzel mehr Platz, was Schmerzen, Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schwäche lindern soll, die durch diese Einengung verursacht wurden. Auf einer postoperativen Aufnahme ist ein Laminektomiedefekt – eine Lücke, wo früher Knochen war – das erwartete Operationsergebnis und kein Zeichen dafür, dass etwas schiefgelaufen ist. Bei der Nachuntersuchung kommt es darauf an, ob die beabsichtigte Dekompression erreicht wurde und ob sich seit der Operation neue Probleme wie ein erneuter Bandscheibenvorfall, auf einen Nerv drückendes Narbengewebe oder Implantatkomplikationen entwickelt haben.

Wann Sie aktiv werden sollten

Routinemäßige bildgebende Veränderungen nach einer Laminektomie erfordern für sich genommen keine Maßnahme; sie sind das erwartete Erscheinungsbild nach dieser Art von Operation. Es lohnt sich, mit Ihrem Chirurgen zu sprechen, wenn ein Befund eine neue Nervenkompression, eine Flüssigkeitsansammlung, ein infektionsverdächtiges Bild oder ein locker oder verschoben wirkendes Implantat erwähnt. Neue oder sich verschlechternde Beinschmerzen, Taubheitsgefühl, Schwäche, Gehschwierigkeiten oder der Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle nach einer Laminektomie sollten umgehend abgeklärt werden, da dies auf eine behandlungsbedürftige Komplikation hindeuten kann.

Ein anschauliches Bild

Stellen Sie sich den Spinalkanal als einen Tunnel mit einem gebogenen Dachpaneel vor, das sich über seine gesamte Länge erstreckt. Wird dieses Dachpaneel an einer Stelle zu nah an den Tunnelboden gedrückt, wird alles, was hindurchläuft – in diesem Fall Nerven – eingeklemmt. Eine Laminektomie entfernt diesen Abschnitt des Dachpaneels und öffnet den Tunnel an der engen Stelle wieder. Der Tunnel behält weiterhin Wände und einen Boden, die ihn zusammenhalten; er hat lediglich dort mehr Kopffreiheit, wo es darauf ankommt – genau das, was eine Nachuntersuchung überprüft.

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