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DEXA-Knochendichtemessung

Also called: DXA Messung, Dual-Röntgen-Absorptiometrie, Knochendichtemessung, Knochenmineraldichte-Test, Osteodensitometrie, Osteoporose-Untersuchung, T-Wert Knochenmessung

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Was es bedeutet

Eine DEXA-Messung (kurz für dual-energy X-ray absorptiometry, Dual-Röntgen-Absorptiometrie) ist eine bildgebende Untersuchung, die die Knochenmineraldichte mithilfe zweier energiearmer Röntgenstrahlen misst. Sie ist nicht mit einer CT oder MRT vergleichbar, die zur Suche nach Tumoren oder Organproblemen eingesetzt wird – ihr einziger Zweck ist es, zu prüfen, wie viel Kalzium und Mineralstoff in Ihren Knochen eingelagert ist, meist an Hüfte und unterer Wirbelsäule, da diese Stellen am meisten über das Bruchrisiko aussagen und am häufigsten von Osteoporose betroffen sind.

Warum es im CT- oder MRT-Bericht auftaucht

Der Begriff „DEXA“ begegnet Ihnen meist als eigenständiger Untersuchungsbericht und nicht eingebettet in einen CT- oder MRT-Bericht, auch wenn Radiologen frühere DEXA-Ergebnisse gelegentlich heranziehen, wenn sie Wirbelsäulen- oder Hüftaufnahmen aus anderem Anlass beurteilen, da der Kontext der Knochendichte Befunde wie eine Wirbelkörperkompressionsfraktur erklären helfen kann. Im DEXA-Bericht selbst steht der T-Wert im Mittelpunkt, der Ihre Knochendichte mit der eines gesunden jungen Erwachsenen vergleicht, und manchmal ein Z-Wert, der Sie mit Gleichaltrigen Ihres Geschlechts vergleicht.

Was es normalerweise bedeutet

DEXA-Messungen sind das Standardverfahren zur Osteoporose-Früherkennung, empfohlen für die meisten Frauen ab etwa 65 Jahren, früher bei entsprechenden Risikofaktoren, sowie für manche Männer und jüngere Erwachsene mit Erkrankungen oder Medikamenten, die den Knochen schwächen. Ein T-Wert von -1,0 oder darüber gilt als normale Knochendichte. Ein Wert zwischen -1,0 und -2,5 zeigt eine Osteopenie an, eine niedrigere als ideale, aber noch nicht osteoporotische Knochendichte, die oft Anlass zu Lebensstiländerungen und regelmäßiger Kontrolle gibt. Ein Wert von -2,5 oder darunter erfüllt die Definition von Osteoporose, was das Bruchrisiko erhöht und häufig ein Gespräch über Kalzium, Vitamin D, gewichtstragende Bewegung und mitunter knochenstärkende Medikamente nach sich zieht.

Wann Sie nachfragen sollten

Besprechen Sie Ihre T- und Z-Werte mit Ihrem Arzt, der sie zusammen mit Ihrem Alter, früheren Brüchen, familiärer Vorbelastung und anderen Risikofaktoren wie Rauchen oder langfristiger Kortisontherapie einordnen wird, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Eine Osteopenie bedeutet meist eine Kontrollmessung in ein bis zwei Jahren, um den Verlauf zu beobachten, während eine Osteoporose in der Regel einen aktiveren Behandlungsplan nach sich zieht. Ein neuer Bruch nach einem geringfügigen Sturz oder Stoß, besonders an Hüfte, Handgelenk oder Wirbelsäule, verdient eine zeitnahe ärztliche Abklärung, unabhängig davon, wann Ihre letzte DEXA-Messung stattfand.

Ein anschauliches Bild

Stellen Sie sich Ihre Knochen wie die tragenden Holzbalken eines Hauses vor. Über Jahrzehnte können Balken still an Dichte verlieren und poröser werden, auch wenn das Haus von außen unverändert aussieht. Eine DEXA-Messung ist wie ein spezieller Sensor, der prüft, wie stabil diese Balken wirklich noch sind, ohne die Wände öffnen zu müssen. Ein hoher Messwert bedeutet, die Balken sind noch tragfähig; ein niedrigerer Wert zeigt, dass es Zeit sein könnte, sie zu verstärken, bevor sie wirklich belastet werden.

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