Cholezystektomie
Also called: Gallenblasen-OP, Gallenblasenentfernung, Gallenblasenresektion, Zustand nach Cholezystektomie, frühere Cholezystektomie, laparoskopische Cholezystektomie, operativ entfernte Gallenblase
Have your own scan or report? Get a clear, plain-language explanation in minutes.
Was es bedeutet
Cholezystektomie ist der medizinische Fachbegriff für die operative Entfernung der Gallenblase, dem kleinen, birnenförmigen Organ unterhalb der Leber, das Galle speichert und eindickt. Wenn dieses Wort in einem CT- oder MRT-Befund auftaucht, beschreibt es fast immer Ihre OP-Vorgeschichte und keinen neuen Befund: Der Radiologe vermerkt lediglich, dass die Gallenblase an ihrem gewohnten Platz fehlt, weil sie bei einer früheren Operation entfernt wurde – er erklärt also eine Abwesenheit, statt ein Problem anzuzeigen.
Warum es im CT- oder MRT-Befund auftaucht
Radiologen prüfen beim Auswerten einer Aufnahme systematisch jedes Organ, und der übliche Platz der Gallenblase im Oberbauch gehört zu den ersten Stellen, die kontrolliert werden. Fehlt sie dort, vermerkt der Befund „Zustand nach Cholezystektomie“ oder „Gallenblase operativ entfernt“, damit jeder, der den Befund liest – auch der Patient selbst –, versteht, warum ein normalerweise sichtbares Organ fehlt, und damit unabhängige Nebenbefunde in der Nähe, etwa kleine OP-Clips oder etwas Narbengewebe, nicht fälschlich als neu eingestuft werden.
Was es normalerweise bedeutet
Die Cholezystektomie gehört zu den häufigsten geplanten Bauchoperationen und wird meist wegen symptomatischer Gallensteine, einer Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) oder Gallenblasenpolypen durchgeführt. Sie erfolgt in der Regel laparoskopisch über wenige kleine Schnitte, und die meisten Menschen sind innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder auf den Beinen. Nach der Entfernung der Gallenblase fließt die Galle direkter von der Leber in den Darm, statt konzentriert gespeichert und stoßweise abgegeben zu werden; die meisten Menschen gewöhnen sich daran ohne bleibende Folgen, wobei ein Teil einen weicheren Stuhlgang bemerkt, besonders nach fettreichen Mahlzeiten. „Zustand nach Cholezystektomie“ im Befund ist schlicht die Dokumentation dieser Operation und für sich genommen kein Befund, der etwas erfordert.
Wann Sie es abklären lassen sollten
Für die Tatsache einer früheren Cholezystektomie selbst ist keine weitere Abklärung nötig – sie ist Hintergrundinformation, keine neue Diagnose. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt lohnt sich, wenn im selben Befund etwas Neues im Bereich der früheren Operation erwähnt wird, etwa eine Flüssigkeitsansammlung, ein zurückgebliebener Stein im Gallengang oder eine unerklärte Gallengangserweiterung, da dies gelegentlich auch Jahre nach der ursprünglichen Operation auftreten kann. Neu auftretende Schmerzen im rechten Oberbauch, Gelbfärbung von Haut oder Augen, Fieber oder anhaltende Übelkeit nach einer früheren Cholezystektomie sind Gründe, ärztlichen Rat einzuholen.
Ein anschauliches Bild dafür
Stellen Sie sich die Gallenblase als kleinen Vorratstank vor, der früher neben der Leber saß und Verdauungsflüssigkeit speicherte, bis eine Mahlzeit sie brauchte. Bei einer Cholezystektomie wird dieser Tank vollständig entfernt, und die Flüssigkeit der Leber fließt einfach in stetigem Rinnsal weiter durch die Leitungen, statt in Reserve gehalten zu werden. Wenn ein Befund die Cholezystektomie erwähnt, wird eigentlich nur ein leerer Parkplatz beschriftet und bestätigt, dass der Tank, der dort einmal stand, gezielt entfernt wurde – nicht, dass unerwartet etwas verschwunden ist.
See this term explained on your own scan
Upload your DICOM files and receive a patient-friendly report — every medical term explained in the context of your own results.
Analyze my scan