Atherosklerose (Gefäßverkalkung)
Also called: Aortenverkalkung, Arterienverkalkung, Arteriosklerose, Gefäßverkalkung, arteriosklerotische Plaque, verkalkte Atherosklerose, verkalkte Plaque
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Was es bedeutet
Atherosklerose ist die allmähliche Ansammlung von Fettablagerungen, Cholesterin und Kalk – zusammen als Plaque bezeichnet – in den Wänden von Arterien, wodurch diese sich verdicken, versteifen und teilweise verengen. Hat sich in dieser Plaque genügend Kalk angesammelt, wird sie dicht genug, um in der CT deutlich sichtbar zu werden, weshalb der Befund häufig als "Gefäßverkalkung" bezeichnet wird. Im Grunde ist es ein sichtbares Zeichen eines Prozesses, der sich über Jahrzehnte hinweg in nahezu jeder Arterie eines jeden Menschen in gewissem Ausmaß abspielt.
Warum es im CT- oder MRT-Befund auftaucht
Weil Kalk Röntgenstrahlen stark abschwächt, zeichnet sich verkalkte Plaque in der Bauch- oder Becken-CT entlang der Wände der Aorta und ihrer Äste deutlich hell ab, selbst wenn die Untersuchung aus einem ganz anderen Grund veranlasst wurde, etwa wegen Nierensteinen oder Bauchschmerzen. Radiologinnen und Radiologen vermerken, welche Gefäße betroffen sind (Aorta, Beckenarterien, Nieren- oder Darmarterien), wie ausgedehnt die Verkalkung ungefähr ist, und ob damit eine Verengung, Ausbuchtung oder ein Aneurysma des Gefäßes selbst einhergeht, da dies dem Befund zusätzliches klinisches Gewicht verleiht.
Was es normalerweise bedeutet
Verkalkte Plaques in den Bauchgefäßen zu finden, ist einer der häufigsten Zufallsbefunde in der CT, besonders ab der Lebensmitte, und für sich genommen ist das kein Notfall. Es spiegelt denselben zugrunde liegenden Prozess wider – angetrieben durch Faktoren wie erhöhtes Cholesterin, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und familiäre Veranlagung –, der auch die Herzkranz- und Halsschlagadern betrifft, weshalb man diesen Befund am besten als Marker für das allgemeine Herz-Kreislauf-Risiko versteht und nicht als ein auf den Bauchraum begrenztes Problem. Bei den meisten Menschen verursacht dies überhaupt keine Beschwerden und wird schlicht als Teil des normalen Alterns vermerkt. Kommt gelegentlich zur Verkalkung noch eine deutliche Verengung oder ein Aneurysma hinzu, wird dieses spezifische strukturelle Problem zum wichtigeren Teil des Befunds.
Wann Sie das abklären lassen sollten
Sprechen Sie den Befund bei Ihrem nächsten hausärztlichen Termin an, auch wenn Sie sich völlig gesund fühlen – er ist ein nützlicher Anlass, Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker, Gewicht und Rauchgewohnheiten zu überprüfen, da all diese Faktoren beeinflussen, wie die Plaque fortschreitet. Für die Verkalkung allein ist in der Regel kein dringendes Handeln nötig. Suchen Sie zeitnah ärztliche Hilfe, wenn der Befund zusätzlich ein erweitertes oder ausgebuchtetes Gefäß (Aneurysma) oder eine deutliche Verengung erwähnt, oder wenn Sie Beschwerden wie Bauch- oder Rückenschmerzen, belastungsabhängige Beinschmerzen oder kalte, blasse Gliedmaßen haben, die auf eine verminderte Durchblutung hindeuten können.
Ein anschauliches Bild
Denken Sie an die langsame Kalkablagerung, die ein altes Metallrohr über Jahre hartes Leitungswasser hinweg verengt – das Rohr transportiert weiterhin Wasser, aber seine Innenwände haben sich allmählich verdickt und mit Kesselstein versteift. Arterien können im Laufe eines Lebens eine ähnliche Art von Ablagerung ansammeln. Etwas von diesem Belag im Scan zu sehen, ist kein Zeichen dafür, dass das Rohr gerade versagt hat; es ist ein normaler Teil eines alternden Leitungssystems, und die eigentliche Frage ist, wie viel Belag sich bereits gebildet hat und ob es sich lohnt, künftig an der "Wasserqualität" – also den beeinflussbaren Risikofaktoren – etwas zu ändern.
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